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Bei diesen Ergebnissen gelingt den Löwen die vorzeitige Rettung

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Valdet Rama (l.) und Daniel Adlung (r.) freuen sich mit Torschützen Daylon Claasen über die Führung gegen St. Pauli.

München - Neu-Trainer Daniel Bierofka schwingt sich zum Löwen-Retter auf. Nach zwei Siegen in Folge ist sogar der vorzeitige direkte Klassenerhalt im Bereich des Möglichen.

Daniel Bierofka hat den zuvor zahmen Löwen wieder Leben eingehaucht. Seit zwei Spielen hat das Sechzig-Urgestein das Profi-Traineramt inne. Beide Partien gewannen die Münchner nach couragierten Leistungen. Dadurch verbesserte sich der TSV 1860 München vom vorletzten Tabellenplatz auf Rang 14. 31 Zähler haben die Blauen auf ihrer Habenseite. Der direkte Klassenerhalt ist somit bereits am 33. Spieltag im Bereich des Möglichen. Voraussetzung für die eventuell vorzeitige Rettung ist immer ein Sieg gegen den Tabellenletzten SC Paderborn (28 Punkte). Mit einem Dreier gegen den großen Rivalen im Kampf um den Erhalt der Liga würden die Löwen die Ostwestfalen auf sechs Punkte distanzieren.

Löwenstark! Sechzig siegt bei St. Pauli - Vier 2er und dreimal die 4

Da die weiteren Kellerteams FSV Frankfurt und Fortuna Düsseldorf (jeweils 29 Zähler) im direkten Duell aufeinandertreffen und sich gegenseitig die Punkte abnehmen, stünde der Ligaverbleib bei einem Remis zwischen dem FSV gegen die Fortuna fest. Sollte einem der beiden Teams ein Sieg gelingen, kann der TSV maximal noch auf den Relegationsplatz abrutschen. Eine frühe Rettung ist dann abhängig vom fünften Abstiegskandidaten im Bunde - dem MSV Duisburg (28 Punkte). Die Meidericher gastieren am 33. Spieltag in Sandhausen. Sollte der MSV gegen die Sandhäuser nicht gewinnen, wäre der Klassenerhalt der Löwen fix.

Übersicht: So gelingt den Löwen die vorzeitige Rettung

  • Der TSV 1860 München gewinnt gegen den SC Paderborn und Frankfurt und Düsseldorf trennen sich Remis.

Oder:

  • Die Löwen holen einen Dreier gegen Paderborn und der MSV Duisburg erreicht maximal ein Remis beim SV Sandhausen.

Duelle gegen Abstiegskontrahenten können auch zum Bumerang werden

Die verbleibenden beiden Saisonspiele der 2. Bundesliga bestreiten die Löwen zunächst zu Hause gegen den SC Paderborn und zum Ligaabschluss beim FSV Frankfurt. Zwar besitzen die Löwen gegen die großen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt die große Chance, ihre Widersacher zu distanzieren, aber auf der anderen Seite haben die Kontrahenten ihrerseits die Möglichkeit, die Sechziger noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu ziehen. Mut machen sollten den Löwen allerdings die Serien im bisherigen Saisonverlauf. In den Phasen, als die Blauen gewonnen haben, im November und Ende Februar bis Anfang März, blieben die Münchner jeweils vier Spiele ungeschlagen. Sollte sich das Gesetz der Serie auch ein drittes Mal fortsetzen, steht dem Klassenerhalt nichts im Wege.

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