Vier Duelle gegen die direkte Konkurrenz

Spielt das Restprogramm den Löwen in die Karten?

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Löwe Levent Aycicek (l.) lässt Düsseldorfs Charlampos Mavrias stehen und setzt sich durch.

München - Das Restprogramm bietet dem TSV 1860 die Möglichkeit, den Abstiegskampf in gleich vier direkten Duellen zu entscheiden. Die Konkurrenz hat es schwerer.

Noch acht Spiele sind es in der Saison 2015/2016, in denen der TSV 1860 München den Klassenerhalt schaffen will. Acht Partien, in denen noch 24 Punkte zu vergeben sind. Entschieden ist im Abstiegskampf im Unterhaus also noch gar nichts. So langsam lohnt sich der Blick auf das Restprogramm - nicht nur auf das der Löwen, sondern auch auf das der Konkurrenz. Nach 26 Spieltagen befinden sich insgesamt sechs Mannschaften im Abstiegskampf, die bedrohte Zone beginnt bei Rang 13.

Wir haben uns die ausstehenden Partien von Arminia Bielefeld (Platz 13), dem FSV Frankfurt (14), dem TSV 1860 (15), von Fortuna Düsseldorf (16), dem SC Paderborn (17) und dem MSV Duisburg einmal genauer angesehen. Auffällig: Sechzig hat in der Hälfte der ausstehenden Partien einen direkten Kontrahenten als Gegner. Vier der acht Partien sind also regelrechte Sechs-Punkte-Spiele. Das ist bei keinem anderen Kellerkind der Fall.

Arminia Bielefeld (29 Punkte, Tordifferenz: -7)

Die Westfalen haben nur noch zwei Duelle mit der unmittelbaren Konkurrenz vor sich - und das in den kommenden beiden Partien. Danach geht es nur noch gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel.

  • 27. Spieltag: TSV 1860 München (A)
  • 28. Spieltag: Fortuna Düsseldorf (H)
  • 29. Spieltag: SV Sandhausen (A)
  • 30. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern (H)
  • 31. Spieltag: Greuther Fürth (H)
  • 32. Spieltag: RB Leipzig (A)
  • 33. Spieltag: 1. FC Union Berlin (H)
  • 34. Spieltag: Karlsruher SC (A)

FSV Frankfurt (28 Punkte, Tordifferenz: -14)

Mit Nürnberg und Bochum warten zwei Aufstiegsaspiranten auf den FSV. Aber: An den letzten beiden Spieltagen kommt es zu den direkten Duellen gegen Düsseldorf und 1860. Reicht das für Frankfurt?

  • 27. Spieltag: 1. FC Heidenheim (A)
  • 28. Spieltag: 1. FC Nürnberg (H)
  • 29. Spieltag: VfL Bochum (A)
  • 30. Spieltag: SC Paderborn (H )
  • 31. Spieltag: SV Sandhausen (A)
  • 32. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern (H)
  • 33. Spieltag: Fortuna Düsseldorf (A)
  • 34. Spieltag: TSV 1860 München (H)

TSV 1860 München (24 Punkte, Tordifferenz: -13)

Vier Mal geht es für die Löwen gegen direkte Konkurrenten. Auch an den letzten beiden Spieltagen hat 1860 die Möglichkeit die Konkurrenz direkt auf Abstand zu halten. Auf dem Papier spricht das Restprogramm klar für die Blauen.

  • 27. Spieltag: Arminia Bielefeld (H)
  • 28. Spieltag: Karlsruher SC (A)
  • 29. Spieltag: Greuther Fürth (H)
  • 30. Spieltag: MSV Duisburg (A)
  • 31. Spieltag: Eintracht Braunschweig (H)
  • 32. Spieltag: FC St. Pauli (A)
  • 33. Spieltag: SC Paderborn (H)
  • 34. Spieltag: FSV Frankfurt (A)

Fortuna Düsseldorf (24 Punkte, Tordifferenz: -14)

Drei Mal Abstiegsduell, drei Mal geht es gegen Teams aus den Top acht: Das Restprogramm der Fortuna ist ausgeglichen. Die Frage wird sein, wie schnell der neue Trainer Friedhelm Funkel die Rheinländer neu formieren und motivieren kann.

  • 27. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern (H)
  • 28. Spieltag: Arminia Bielefeld (A)
  • 29. Spieltag: RB Leipzig (H)
  • 30. Spieltag: Greuther Fürth (A)
  • 31. Spieltag: FC St. Pauli (H)
  • 32. Spieltag: MSV Duisburg (A)
  • 33. Spieltag: FSV Frankfurt (H)
  • 34. Spieltag: Eintracht Braunschweig (A)

SC Paderborn (23 Punkte, Tordifferenz: -21)

Nach der Beurlaubung von Trainer Stefan Effenberg überraschte Paderborn mit einem 4:3-Erfolg bei St. Pauli. Aber hält der Trainerwechsel-Effekt weiter an? Immerhin: Duisburg, Frankfurt und 1860 hat man noch direkt vor der Brust.

  • 27. Spieltag: MSV Duisburg (H)
  • 28. Spieltag: Eintracht Braunschweig (A)
  • 29. Spieltag: 1. FC Union Berlin (H)
  • 30. Spieltag: FSV Frankfurt (A)
  • 31. Spieltag: 1. FC Heidenheim (A)
  • 32. Spieltag: SC Freiburg (H)
  • 33. Spieltag: TSV 1860 München (A)
  • 34. Spieltag: 1. FC Nürnberg (H)

MSV Duisburg (18 Punkte, Tordifferenz: -21)

Angesichts von sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer braucht der MSV schon ein kleines Wunder für den Klassenerhalt. Besonders hart für Duisburg: Man trifft noch auf das Top-Trio Leipzig, Freiburg und Nürnberg. Das Schlusslicht trifft es damit am härtesten.

  • 27. Spieltag: SC Paderborn (A)
  • 28. Spieltag: 1. FC Heidenheim (H)
  • 29. Spieltag: 1. FC Nürnberg (A)
  • 30. Spieltag: TSV 1860 München (H)
  • 31. Spieltag: SC Freiburg (A)
  • 32. Spieltag: Fortuna Düsseldorf (H)
  • 33. Spieltag: SV Sandhausen (A)
  • 34. Spieltag: RB Leipzig (H)

Fazit: 1860 München mit Vorteilen im Endspurt

Das Restprogramm des TSV 1860 scheint vor allem angesichts der Anzahl der direkten Duelle für den Klassenerhalt der Blauen zu sprechen. Kein Team aus dem Keller hat vier direkte Duelle vor der Brust. Auch müssen die Löwen im Gegensatz zu den Kontrahenten gegen kein einziges Team aus den Top vier mehr spielen.

Die Löwen haben es selbst in der Hand. Mit einem Sieg am kommenden Sonntag gegen Bielefeld könnte Sechzig den ersten Schritt in die richtige Richtung machen.

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fw

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