Kein Druck für das Comeback

Aigner nach folgenschwerem Duell: "Jetzt bin ich schlauer"

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Stefan Aigner fehlt den Löwen noch sechs bis acht Wochen.

München - Stefan Aigner wird den Löwen noch sechs bis acht Wochen fehlen. Druck für sein Comeback macht er sich aber nicht. Mit dem folgenschweren Zweikampf hadert er aber dennoch etwas.

Die Sorgen beim weißblauen Anhang waren groß, als vor dem Derby beim 1. FC Nürnberg die Schwere der Verletzung von Stefan Aigner bekannt wurde. Im Zweikampf mit Victor Andrade kam es zu einem Pressschlag, bei dem sich der Löwen-Kapitän eine Teilruptur des Innenbandes zuzog. Den Fans schwante Böses - doch die Löwen gewannen mit einer starken Leistung mit 2:1 beim Club.

"Es geht auch ohne mich", freut sich Aigner in der Bild. Sieben Punkte aus den ersten vier Spielen, Platz sechs - das sieht richtig gut aus für die gebeutelte Löwen-Seele. Für den 29-Jährigen gilt es trotzdem, möglichst schnell zurückzukommen, aber "ich setzte mir kein Zeitfenster, sonst bin ich am Ende nur enttäuscht."

Ein wenig hadert er aber doch mit der Verletzung, beziehungsweise mit der Situation, die dazu geführt hat. Er sei bisher von größeren Verletzungen verschont geblieben und diese sei keine schwere, "aber natürlich frag' ich mich, warum ich so in den Zweikampf gegangen bin. Jetzt bin ich schlauer. Aber nichts desto trotz werde ich weiter versuchen, immer Vollgas zu geben."

Unklar ist dagegen, ob Aigner seinen Löwen am Freitag gegen Union Berlin in der Arena die Daumen drücken kann. "Ich kann schlecht sitzen, da ich das Bein nur gestreckt halten darf. Aber wenn es irgendwie geht, bin ich dabei!"

Bei einem ähnlich spannenden Spiel wie in Nürnberg würde das mit dem ruhig sitzen eh nicht einfach werden.

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