Löwen müssen nach Rheinland-Pfalz

Steinberger vor Auftakt: "Jeder ist heiß"

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Martin Gambos (am Ball) hier im März 2015 gegen Mainz, leidet an einem Kreuzbandriss und kann nicht mitwirken.

TSV 1860 München - Die U19 des TSV 1860 spielte vergangene Saison ein überragendes Jahr, das ein bitteres Ende in der letzten Minute des Halbfinal-Rückspiels um die Deutsche Meisterschaft nahm. Jetzt sind die Tränen getrocknet und die Junglöwen starten gegen Mainz in die neue Spielzeit.

Einen großen Durchlauf haben die Jugendteams für gewöhnlich, so auch in diesem Jahr. Auf 16 Spieler, die in der letzten Spielzeit noch die Schuhe für die U19 schnürten, kann Josef Steinberger nicht mehr zurückgreifen. Dafür stehen ihm 19 neue Kicker zur Verfügung. 

Neben den vielen ehemaligen B-Junioren sind auch drei Auswärtige an die Grünwalder Straße gekommen. Torwart Steven Benda (FC Heidenheim U19), Maximilian Krüger (VfL Wolfsburg U19) und Daniel Zivkovic (FC Bayern München (U17) verstärken die Truppe zusätzlich.

Fehlen wird den Blauen weiterhin Martin Gambos, der immer noch an den Folgen eines Kreuzbandrisses laboriert. Im Gegensatz zu Lorent Rexhepi, der sich das Kreuzband erst am Dienstag im Training gerissen hat und damit wohl mindestens ein halbes Jahr pausieren muss. Dennis Dressel und Jan-Lucas Funke versuchen nach ihrem Bänderriss wieder fit zu werden und fallen die ersten Wochen aus. Im Aufbautraining befinden sich Alex Spitzer und Sebastian Gebhart.

"Die Ergebnisse und Leistungen waren eher durchwachsen", beschreibt Steinberger die Vorbereitung auf der vereinseigenen Homepage. Bei einem Turnier im tschechischen Pilsen belegten die Löwen Rang vier. Sie verloren gegen Hertha BSC in der Vorrunde und gegen Viktoria Pilsen im Platzierungsspiel. Besiegt wurde Norwich City. 

Acht weitere Testspiele folgten, in denen die Löwen unter anderem die SpVgg Hankofen-Hailing (Bayernligist) mit 4:1 bezwangen. In der Generalprobe holten die Blauen ein 1:1 gegen die Colorado Rapids. "Wir konnten uns nicht wirklich einspielen und müssen schauen, dass wir am Sonntag das Beste daraus machen", so Steinberger, der immer wieder Hennef weilt, weil er seinen Trainer-Lehrgang absolviert. 

Die Marschrichtung für das Mainz-Spiel ist für den Trainer klar: "Mutig, selbstbewusst, leidenschaftlich und mannschaftlich geschlossen soll das Team auftreten. Jeder ist heiß, dass es wieder losgeht." Die großen Konkurrenten der letzten Saison, TSG Hoffenheim und VfB Stuttgart, sowie Karlsruhe und den FC Bayern seien für den 43-Jährigen die Favoriten. 

Text: Andreas Knobloch

Quelle: fussball-vorort.de

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