Interimscoach zuversichtlich

Bierofka: "Wer mehr weh tut, gewinnt!"

München - Drittes Spiel, dritter Sieg? Für Interimscoach Daniel Bierofka könnte es am Sonntag gegen den SC Paderborn ein ganz besonderes Spiel werden. Was er von seinem Team erwartet.

Wenn sich die Löwen auf eines verlassen können, dann auf die Unterstützung ihrer Anhängerschaft. Kaum eine Fangemeinde ist so leidensfähig wie die der Sechziger. Zwei Siege in Folge – und schon kommen sie wieder. Voller Hoffnung. Und voller Erwartungen. 45 000 Karten waren am Freitag bereits weg. „Die Mannschaft hat die Zuschauer in den letzten beiden Spielen durch ihren Kampf, durch ihre Leidenschaft ein bisschen zurückgewonnen“, glaubt Interimstrainer Daniel Bierofka. „Ich erwarte, dass die Zuschauer die Mannschaft bedingungslos nach vorne pushen wie damals gegen Kiel. Dann kann das der eine entscheidende Prozentpunkt sein.“

Ein Sieg am Sonntag gegen Paderborn könnte schon die Rettung bedeuten, falls Duisburg zeitgleich nicht in Sandhausen gewinnt. Bierofka ist – natürlich – guter Dinge: „Wenn ich das Training anschaue, habe ich ein ganz gutes Gefühl. Dieses Gefühl wollen wir auf den Platz transportieren.“ In welcher Formation? Angesichts der Ausfälle der Linksverteidiger Wittek (Gelbsperre) und Bandowski (Fuß-OP) erwägt Bierofka sogar die Umstellung auf eine Dreierkette. „Das ist noch offen“, sagt er. Klar ist: „Am Ende wird entscheidend sein, wer dem Gegner mehr wehtun will.“ Na dann: Happy aua!

Rubriklistenbild: © sampics / Stefan Matzke

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