Keine Option mehr für die 2. Liga

Bitter: Ex-Löwe Wolf bei Hannover 96 ausgemustert

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Bei Hannover 96 nicht mehr hoch im Kurs: Marius Wolf muss vorerst mit dem Regionalliga-Team trainieren.

München - Um Marius Wolf ist es seit seinem Wechsel von Sechzig zu Hannover 96 ruhig geworden. Nun muss der Youngster einen herben Rückschlag einstecken.

Regionalliga statt 2. Liga: Für Marius Wolf geht es bei Hannover 96 zwei Schritte zurück! Der ehemalige Löwen-Profi wurde ebenso wie die Klub-Eigengewächse Tim Dierßen und Valmir Sulejmani aus dem Kader des Bundesliga-Absteigers aussortiert und darf vorerst nur noch mit der Reserve-Mannschaft trainieren. Trainer Daniel Stendel schlägt die Tür zu seinem Team jedoch nicht ganz zu: "Über sehr gute Leistungen kann sich ihr Status auch wieder verändern."

Wolf war erst zu Jahresbeginn von Sechzig nach Hannover gewechselt - für den Flügelflitzer hatten die Niedersachsen 1,5 Millionen Euro nach München überwiesen. Ein vermeintlich guter Deal für 96, hatte Wolf doch erst im November 2015 nach monatelanger Hängepartie einen neuen Vertrag bis 2019 an der Grünwalder Straße unterschrieben.

Muskelfaserriss setzt Wolf schnell außer Gefecht

Allerdings zog sich Wolf bereits im Trainingslager im Januar einen Muskelfaserriss im linken Hüftbeuger zu und kam in der Rückrunde lediglich zu zwei Einsätzen. Seine dritte Kadernominierung beim 1:4 in Bremen Anfang März war auch die bislang letzte. Schon im Frühjahr kam der mittlerweile 21-Jährige nur noch in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.

In der aktuellen Saison schaffte Wolf an den ersten beiden Spieltagen der 2. Liga sowie im Pokal den Sprung in den Kader, musste jedoch von der Bank aus zuschauen. In der Regionalliga stand der gebürtige Coburger immerhin schon drei Mal in der Startelf. Nun ist das Team auch unter der Woche Wolfs neues Zuhause.

Damit verpasst Wolf auch das Gastspiel in der Allianz Arena, denn 96 tritt schon am 25. September zum Auswärtsspiel bei Sechzig an.

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