Stimmen zum Sechzig-Sieg gegen den KSC

Pokalheld Aigner: Darum wollte ich noch vor 22 Uhr nach Hause

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Knierutsche ins Glück: Stefan Aigner trifft gegen den KSC und legt das Siegtor auf.

München - Die Löwen schlagen den KSC, weil sie nie aufgeben. Für Pokalheld Stefan Aigner steckt aber noch ein bisschen mehr dahinter. Die Stimmen zum Last-Minute-Sieg.

92 Minuten lang boten sich die Löwen und der Karlsruher SC einen packenden Pokalfight. Dann fand Stefan Aigner an seinem 29. Geburtstag den im Zentrum durchstartenden Karim Matmour und der Algerier schoss die Blauen mit seinem 2:1 in die zweite Pokalrunde. Nach dem harten Stück Arbeit sprechen zwei der Helden des Abends und die Trainer.

"Aiges" (Torschütze, Vorbereiter und offizieller "Man of Match"an seinem Geburtstag): "Es war wieder eine Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Bielefeld. Ich habe ja schon in Frankfurt zusammen mit Karim gespielt. Wir wissen natürlich, wie man die Bälle spielen muss. Ehrlich gesagt hatte ich keine Lust auf eine Verlängerung. Ich habe zwar keine Gäste bei mir zu Hause, aber ich wollte meinen kleinen Sohn (Felix ist am 29. Februar geboren, Anm. d. Red.) noch sehen. Der muss vor 22 Uhr ins Bett."

Jan Zimmermann: "Klar ist es schön, wenn man als Torhüter seinen Teil durch Paraden beitragen kann. Wenn was nicht passt, dann müssen wir das eben reparieren. Das ist unser Job und das ist mir ganz gut gelungen. Riesenkompliment an uns, was die Mentalität angeht. Die Karlsruher wollten in die Verlängerung, wir haben weiter Gas gegeben. Man merkt von Spiel zu Spiel, wie die Kommunikation besser wird. Wir sind noch lange nicht am Ende, aber es ist beeindruckend wie schnell es geht mit der Integration."

Eine 1 und zwei 2er: Last-Minute-Löwen sind weiter

Tomas Oral (KSC-Trainer): "Das war eine der bittersten Niederlagen, die ich in den vergangenen Jahren erleben musste. Es war ein glücklicher Sieg für Sechzig - aber nicht unverdient, weil sie ihre Chancen konsequent genutzt haben."

Kosta Runjaic: "Es hätte auch anders laufen können. Ich freue mich riesig für Mannschaft und die Fans. Zwei Spiele in der Arena ungeschlagen - so kann es weitergehen."

Bereits am kommenden Samstag bekommen die Badener die Chance zur Revanche. Dann tritt Sechzig ab 13 Uhr im Wildparkstadion an. Nach zwei Spieltagen liegen die Blauen mit drei Punkten auf Rang acht, der KSC ist mit zwei Zählern Zwölfter.

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