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Okotie nach Auswechslung sauer auf Fröhling

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Von: Xaver Bitz

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Rubin Okotie
Nach seiner Auswechslung war Rubin Okotie sichtlich angefressen auf seinen Trainer. © Christina Pahnke / sampics

München - Nächster Unruhe-Herd in der eh schon halbzerstrittenen Löwen-Mannschaft: Nach seiner Auswechslung gegen Holstein Kiel war Rubin Okotie sauer auf Trainer Torsten Fröhling.

Es läuft einfach nicht mehr bei Rubin Okotie. Nachdem der Ösi-Stürmer die Löwen geradezu durch die Hinrunde getragen hat, kommt er seit seiner Verletzung nicht mehr auf einen grünen Zweig. Auch im Hinspiel bei Holstein Kiel sah Okotie kein Land. Nach seiner Auswechslung war er aber erst recht sauer - und zeigte dies seinem Trainer auch.

In der ersten Halbzeit blieb Okotie blass. Die wenigen Chancen der Löwen hatte Offensiv-Kollege Valdet Rama. Der Österreicher hatte zwar ein paar im Ansatz ordentliche Szenen, doch viel zu oft traf er wieder die falschen Entscheidungen. Nichts ist derzeit zu sehen von dem Knipser der Hinrunde, der bei Vereinen in der ersten und zweiten Liga gefragt war.

Kurz nach dem Wiederanpfiff merkte man Okotie dann seinen Frust vollends an: Nach einem unnötigen Foul an einem Kieler sah er die gelbe Karte und viel hätte wohl nicht mehr gefehlt bis zum

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Erst nach ein paar klaren Worten von Gerhard Poschner gab Okotie Ruhe. © sampics / Stefan Matzke

Platzverweis. Die für jeden logische Konsequenz: Trainer Fröhling wechselte ihn nach 55 Minuten aus und brachte stattdessen Marius Wolf. Okotie reagierte angefressen, warf seinem Coach im Vorrübergehen ein paar Bemerkungen zu. Und auch auf der Bank angekommen konnte er sich nicht beruhigen. Erst nach ein paar deutlichen Worten von Sportchef gab er Ruhe.

Fröhling begründete nach dem Spiel indes die Auswechslung für jeden nachvollziehbar: „Es war zu gefährlich, dass wir plötzlich nur mit zehn Mann weiterspielen." Der Löwen-Trainer ist bemüht, vor dem entscheidenden Rückspiel die Mannschaft noch halbwegs zusammen zu halten. Was er von Störenfrieden des Mannschaftsfriedens hält, bekamen zuletzt auch die Herren Bedia, Rodri und Sanchez zu spüren.

Ob Rubin Okotie auch im Rückspiel gegen die Kieler wieder eine neue Chance bekommt? Man darf zweifeln.

bix

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