Nächste Kehrtwende beim Investor?

Ismaik will womöglich DFL-Strafe zahlen - Ösi im Gespräch

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Hasan Ismaik.

München - Hasan Ismaik setzt hinsichtlich des TSV 1860 München auf neue Strategien. Die Strafe, die sein vorheriger Unwillen nach sich zieht, will er angeblich selber bezahlen.

Was Ex-Präsident Gerhard Mayrhofer konnte, kann Hasan Ismaik schon lange: Nämlich eine Facebookseite in Sachen TSV 1860 ins Leben rufen. Und einen Twitteraccount obendrauf.Beides hat der Investor aus Abu Dhabi jetzt gemacht. „Wir glauben an die Wichtigkeit der Präsenz in diesen medialen Plattformen, die einen weiten und offenen Horizont bieten“, schrieb Ismaik. „Sie sind ein Teil unserer ständigen Bemühungen, die direkten Kommunikationskanäle zu unseren Fans und Followern weltweit zu fördern.“ Die Fans sollen die Möglichkeit bekommen, mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden des TSV 1860 direkt zu kommunizieren. Außerdem sollen die Plattformen Fans und Follower über Neuigkeiten, die aktuellen und zukünftigen Pläne aus nächster Nähe informieren. Hasan Ismaik: „Erwartet von mir auch eine Nachricht zur detaillierten Klärung der aktuellen Situation, in der sich unser traditionsreicher Verein befindet.“

Gut, das dauert wohl noch. Bis Freitag gab es dazu noch nichts Aufklärendes. Sondern nur Bilder, auf denen ein jubelnder Ismaik in der Allianz Arena sitzt, zusammen mit Präsident Peter Cassalette abfeiert sowie Daumen-hoch-Fotos.

Keine Rede aber davon, dass Ismaik seine Darlehen auf den letzten Drücker am 31. Dezember vielleicht doch noch in Genussscheine umgewandelt hätte. Damit, so die Auflage der DFL, das negative Eigenkapital des Klubs verbessert werden kann. Somit bleibt es also bei der für solche Fälle vorgesehenen Geldstrafe in Höhe von rund 750 000 Euro. Die aber möglicherweise gar nicht vom Verein zu bezahlen ist. Die Vermutungen gehen inzwischen nämlich dahin, dass Ismaik selbst die Strafe zahlen wird. Der ganz normale blau-weiße Wahnsinn…

Löwen-Interesse an Thorsten Schick?

Thorsten Schick soll von Sturm Graz nach München geholt werden.

Somit würde es auch plausibel erscheinen, dass die Löwen in der Wintertransferperiode weiterhin nach neuen Spielern Ausschau halten, nachdem bereits Stürmer Sascha Mölders vom FC Augsburg ausgeliehen wurde. Einer davon soll der Österreicher Thorsten Schick sein, der bei Sturm Graz unter Vertrag steht. Der 1860-Sportchef besitzt zu dem österreichischen Erstligisten nach wie vor einen guten Draht, nachdem er dort vor einigen Jahren als Manager tätig war. Der 25-jährige Schick ist sowohl als rechter Verteidiger wie auch als Mittelfeldspieler verwendbar.

Claudius Mayer

Claudius Mayer

E-Mail:Claudius.Mayer@tz.de

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