Appell an Löwen-Trainer Runjaic

Klartext von Olic: "Diese Position ist nichts für mich"

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Ivica Olic in Aktion gegen Greuther Fürth - allerdings auf der für den Mittelstürmer ungewohnten linken Außenbahn.

München - Nach der Auftaktpleite gegen Greuther Fürth braucht der TSV 1860 München einen Neuanfang. Ivica Olic meldet sich nun mit einer Forderung zu Wort.

Es war ein misslungener Saisonauftakt für den TSV 1860 München. Nach großer Hoffnung, die aus der geballten Transfer-Offensive der Löwen resultiert war, kam man am Sonntag wieder auf dem Boden der Tatsachen an. Eine wacklige Defensive, zu wenig Abstimmung in der Offensive und eine 0:1-Pleite bei Greuther Fürth. Wieder einmal ein verpatzter Auftakt in eine neue Saison.

Olic: "Habe gewusst, dass es so kommen wird"

Altmeister Ivica Olic, der zur neuen Saison ablösefrei zum TSV gewechselt war, hatte einen solchen Auftakt schon geahnt: "Es war hart. Aber ehrlich gesagt habe ich gewusst, dass es so kommen wird. Denn wir sind nicht eingespielt, es kann noch nicht rund laufen", sagte der 36-Jährige der Bild

Der Mittelstürmer, dem 2007 als erstem Spieler des Hamburger SV ein Hattrick gelang, war gegen die Kleeblätter aus Fürth jedoch einer der besseren Akteure. Wie man es von dem Linksfuß aus früheren Zeiten kannte, ackerte er unermüdlich und fraß Kilometer um Kilometer. 

"Bin noch nicht bei 100 Prozent"

Doch auch Olic selbst hat noch nicht sein Leistungs-Optimum erreicht: "Ich brauche noch ein, zwei Spiele, ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Aber ich bin sehr gut drauf", erklärte der Kroate. "Wir wissen alle, dass wir hart arbeiten und uns mit Leidenschaft gegenseitig helfen müssen. Es geht nur, wenn jeder für den anderen kämpft", fordert der Ex-Bundesliga-Stürmer.

Auch wenn Olic gegen Fürth einige positive Akzente setzen konnte, weiß der Altmeister, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Er selbst wurde von Trainer Kosta Runjaic auf der für ihn ungewohnten linken Außenbahn eingesetzt. 

"Diese Außenposition ist nichts für mich"

Das gefiel dem erfahrenen Nationalspieler nicht. Nun monierte Olic: "Diese Außenposition ist nichts für mich. Da helfe ich gerne mal aus, aber ich gehöre in die Mitte, da kann ich mein Bestes geben. Das habe ich auch dem Trainer gesagt, er weiß Bescheid", erklärter der Kroate.

Bilder & Einzelkritik zur 1860-Niederlage: Reihenweise Vierer für die Löwen

Dass am Sonntag beim ersten Heimspiel der Saison gegen die Arminia aus Bielefeld alles besser werden soll und auch muss, weiß auch Olic. Für seine Heimpremiere im Löwen-Trikot gibt sich der Mittelstürmer aber optimistisch: "Wir werden unseren Rhythmus finden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die ersten Punkte kommen." 

Mit welcher Aufstellung Löwen-Coach Runjaic in den zweiten Spieltag starten will, ist derweil noch unklar. Nach einem langen Vieraugengespräch soll wohl Spielmacher Michael Liendl gegen Bielefeld in der Startelf stehen. Auch auf anderen Positionen macht sich Runjaic seine Gedanken.Maximilian Wittek und Youngster Felix Uduokhai dürfen sich wie Liendl Hoffnungen auf einen Startelf-Einsatz machen. Ob sich Runjaic allerdings vom erfahrenen Olic überzeugen und ihn auf zentraler Position agieren lässt, bleibt abzuwarten.

Löwen-Training am Donnerstag: Olic und Co. schwitzen für den Saisonstart

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sdm

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