Training abgebrochen

1860 bestätigt: Ribamar erneut verletzt

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Lucas Ribamar trainiert seit seiner Ankunft bei den Löwen individuell.

München - Erneuter Rückschlag für Ribamar. Das brasilianische Supertalent könnte wegen einer erneuten Verletzung erst 2017 für die Löwen auf dem Platz stehen.

Die Geschichte zwischen dem TSV und Stürmer-Talent Ribamar ist um ein Kapitel erweitert worden. Vergangene Woche musste der Brasilianer das Training an der Grünwalder Straße nach kurzer Zeit abbrechen. Laut einer Pressemitteilung der Löwen zog sich Ribamar nun eine neuerliche Verletzung bei seinem individuellen Aufbauprogramm zu. 

Eine MRT-Untersuchung ergab dann die erschreckende Diagnose: "Lucas hat eine frische Sehnenverletzung am Sitzbein. Das bedeutet einen mehrwöchigen Ausfall", so 1860-Teamarzt Samy Bonordon.

Eichin: "Das ist absolut schade für den Jungen"

Auch 1860-Sportchef Thomas Eichin zeigt sich bestürzt über das erneute Verletzungspech des Brasilianers: "Das ist natürlich absolut schade für den Jungen. Lucas stand kurz vor dem Sprung ins Mannschaftstraining. Aber es ist wie es ist: Wir werden ganz pragmatisch mit der Situation umgehen und ihn auf dem Weg zum Comeback möglicht gut unterstützen. Wir wünschen ihm schnelle, gute Besserung!"

Bitter für die Löwen

Knapp 2,5 Millionen Euro investierten die Löwen in den Transfer des Brasilianers. Der konnte aber seit der Ankunft in München noch nicht einmal mit der Mannschaft trainieren.
Bereits während des Medizinchecks vor dem Transfer erkannten die Löwen eine Muskelverletzung bei Ribamar. Fast platzte der Wechsel aus diesem Grund. Dann entschieden sich die Verantwortlichen doch für das Geschäft, in der Hoffnung, dass die Verletzung schnell überwunden sei.

Seit der Ankunft in München wurde Ribamar deshalb langsam aufgebaut, Trainer Runjaic und der ganze Verein gaben ihm Zeit. Ribamar machte ein individuelles Reha-Programm und war wohl kurz davor, endlich mit seinen Team-Kollegen zusammen trainieren zu können. Jetzt der erneute Schock.
Mit der neuerlichen Verletzung könnte sich der lang ersehnte erste Einsatz des Stürmers auf 2017 verschieben. Bitter, bei der aktuellen Offensiv-Schwäche der Löwen.

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rs/sdm

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