Neue Chance für Rodnei und Liendl?

Runjaic schreibt Schindler ab - und will mit Rodri nicht arbeiten

München - Neues von der 1860-Kaderplanung: Coach Kosta Runjaic will mit Rodri nicht arbeiten und schreibt Christopher Schindler ab. Andere könnten eine neue Chance bekommen.

Der neue Konditionstrainer Zvonko Komes bei der Arbeit mit den Löwen.

16 Feldspieler und vier Torhüter – es war alles noch recht überschaubar beim offiziellen Trainingsauftakt des TSV 1860. Zumindest ist aber seit Samstag größtenteils bekannt, wer künftig nicht mehr aufschlägt an der Grünwalder Straße. Christopher Schindler, der bereits seit Donnerstag fehlt und den es auf die britische Insel zum Zweitligisten Huddersfield Town zieht, hat Kosta Runjaic bereits abgeschrieben. „Schindler wird uns verlassen“, erklärte der Löwentrainer. „Das ist beschlossene Sache.“ Auch Valdet Rama, dessen Vertrag ausläuft, darf sich künftig Ex-Löwe nennen. „Ich plane nicht mit ihm“, sagte Runjaic. Bei Daniel Adlung könnte eine Verlängerung dagegen noch möglich sein. Runjaic: „Ich schätze ihn und habe auch mit Adlung gesprochen. Aber noch ist keine Entscheidung gefallen.“

Ein anderer, der noch bis 2017 unter Vertrag steht und vergangene Saison an den spanischen Zweitligisten Valladolid ausgeliehen war, soll weiterhin bleiben, wo die Oliven wachsen oder sonstwo hingehen, aber nicht mehr nach München zurückkehren: Stürmer Rodri. Obwohl Runjaic den alles andere als pflegeleichten Spanier nicht persönlich kennt, nimmt er Abstand von ihm. Das, was ihm über Rodris Zeit bei den Löwen zu Ohren gekommen ist, reicht ihm für folgende Aussage: „Es sind Sachen vorgefallen, die nicht gut für das Team waren. Und ich werde mit diesem Spieler auch nicht zusammenarbeiten.“

Rodris Landsmann Ilie Sanchez dagegen, der an den FC Elche ausgeliehen war, bekommt eventuell noch eine weitere Chance. Runjaic über den Mittelfeldspieler, der wegen der langen Saison in Spanien noch länger Urlaub hat und erst in einigen Tagen zum Training erscheint: „Ich werde jeden Spieler anschauen und ihn bewerten. Es ist fair, dass sich jeder Spieler zeigen kann.“

Das Gleiche gilt für Mittelfeldspieler Michael Liendl und Abwehrmann Rodnei. Beiden war trotz laufender Verträge von Ex-Sportchef Oliver Kreuzer nahegelegt worden, 1860 zu verlassen, das sieht jetzt offenbar wieder anders aus. Unter einer bestimmten Voraussetzung allerdings, die Runjaic nannte: „Es liegt an den Spielern selbst, ob sie in der Lage sind, das Programm mitzumachen und ob sie die Qualität haben, die ich mir vorstelle.“

cm, gib

Bilder: Sommerlicher Trainingsauftakt bei den Löwen

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Rubriklistenbild: © sampics / Stefan Matzke

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