Trainerfrage, Transfers und Aigner

Eichin analysiert die Lage für die Löwen

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Kann mit der bisherigen Saison nicht zufrieden sein: Löwen-Sportchef Thomas Eichin hat viel Arbeit vor sich.

München - Sechzig steht im Herbst 2016 da, wo der Klub eigentlich nicht mehr hinwollte: im Tabellenkeller der 2. Liga. Sportchef Thomas Eichin bezieht nun Stellung.

Erst furchtbar verschnupft - wegen der unsäglichen Niederlage in Sandhausen - und jetzt auch noch erkältet. Thomas Eichin ging‘s schon mal weitaus besser als in diesen Tagen. Der Sportchef des TSV 1860 bezog jetzt Stellung zur aktuellen Lage, die sich mit nur aus elf Punkten aus zwölf Spielen alles andere als rosig darstellt. Eichin über…

…die Pleite in Sandhausen mit drei Tagen Abstand:

„Wir werden durch die neuformierte Mannschaft in gewissen Situationen auch immer wieder überrascht. Das Spiel in Sandhausen war ein Paradebeispiel. Nach individuellen Fehlern waren wir nicht mehr in der Lage, zurückzukommen.“

…die Hoffnung auf die Rückkehr der verletzten Spieler, insbesondere Stefan Aigner, der schon im kommenden Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern wieder dabei sein will:

„Ivica Olic ist ja inzwischen wieder dabei, und man hat gesehen, was für einen Effekt das bei uns gehabt hat. Stefan Aigner gebe ich aber überhaupt keinen Rucksack mit. Ich freue mich einfach, wenn er wieder fit ist und wieder Fußball spielen kann.“

…die Schwierigkeit, mit der Trainerdiskussion im Umfeld umzugehen, die ja auch Kosta Runjaic bis zum Lautern-Spiel beschäftigen dürfte:

„Das ist nicht unser Thema, das wird von außen reingetragen und macht mir zur Zeit am wenigsten Sorgen. Diesen Druck können wir abfedern.“

Runjaic, Transferphase und Ayre

…den Grund für das Festhalten an Runjaic:

„Der Trainer braucht eine gewisse Zeit, das sind alles keine Zauberkünstler. Und er ist in einem Verein, der nicht durch ein ruhiges Umfeld geprägt ist. Aber Kosta ist ein erfahrener Zweitligatrainer.“

…die Ziele bis zur Winterpause:

„Es sind bis dahin noch 15 Punkte zu vergeben. Wir sollten so viele holen, dass wir uns keine so großem Sorgen nach der Vorrunde machen müssen.“

…Nachbesserungen für die Rückrunde:

„Wir wollen die Mannschaft im Winter punktuell verbessern. Mit jedem Spiel gewinnen wir mehr Erkenntnisse. Und dementsprechend werden wir reagieren.“

…den im neuen Jahr bevorstehenden Antritt von Ian Ayre vom FC Liverpool als neuer Hauptgeschäftsführer:

„Dazu möchte ich im Moment nichts sagen. Da bitte ich um Verständnis.“

…die Tatsache, dass ein Aufsteiger wie Kickers Würzburg derzeit neun Punkte vor dem TSV 1860 liegt:

„Die haben eine eingespielte Mannschaft, da herrscht Euphorie und wenig Druck. Solche Klubs haben es leichter. Bei 1860, Kaiserslautern und anderen Klubs ist so etwas schwerer umzusetzen. Trotzdem müssen wir da genauer hinschauen und uns vielleicht eine Scheibe abschneiden. Ich ziehe schon den Hut vor Würzburg.“

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Claudius Mayer

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