Löwen-Kapitän beendet Schonzeit

Aigner nimmt sein Team in die Pflicht

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Will keine Ausreden mehr hören: Stefan Aigner nimmt seine Sechzig-Kollegen in die Pflicht.

München - Die Löwen sind ordentlich in die Saison gestartet. Doch nun muss Sechzig in Nürnberg nachlegen. Das weiß auch Stefan Aigner, der keine Ausreden mehr hören will.

Die zweite Liga nimmt jetzt so richtig Fahrt auf. Am Montag treten die Löwen zum Ausklang des 4. Spieltags beim 1. FC Nürnberg an - der Auftakt in die ersten Wochen der Wahrheit. Denn binnen 13 Tagen ist das Team von Trainer Kosta Runjaic viermal gefordert: Nach dem Auftritt in Franken warten die Partien gegen Union Berlin (16. September), bei St. Pauli (22. September) und gegen Hannover 96 (25. September). Danach sollte so langsam klar sein, wohin der neue Weg der Blauen führt.

Rückkehrer Stefan Aigner nimmt seine Kollegen vor der Reise nach Nürnberg schonmal in die Pflicht. "Die ersten drei Spieltage hieß es, wir sind noch nicht eingespielt. Klar, dass wir uns erst finden mussten, und dass das nicht von heute auf morgen geht", sagt der angeschlagene Kapitän in der Bild: "Aber jetzt sind wir vier, fünf Wochen zusammen. Da gelten keine Ausreden mehr." Soll heißen: Die ausgiebige Shopping-Tour mit den Verpflichtungen von Ivica Olic, Karim Matmour oder nicht zuletzt Aigner selbst sollte sich rasch auszahlen.

Starker Auftritt in der vergangenen Saison

Szene aus der Partie vor gut einem Jahr.

In der vergangenen Saison erkämpfte sich Sechzig beim FCN am 3. Spieltag ein 2:2, war dabei über 90 Minuten drückend überlegen und nährte Hoffnungen auf eine sorgenfreie Spielzeit - letztlich nur Wunschdenken.

Knapp 13 Monate später soll die Partie beim neunmaligen Meister der Start eines echten Aufschwungs werden. 2700 Fans begleiten die Löwen. "Wir müssen auch mal auswärts gewinnen. Am besten gleich in Nürnberg", betont Aigner: "Dann hätten wir einen Superstart hingelegt - und gegen Berlin ein geiles Heimspiel mit vielen Zuschauern. So könnten wir auch für ein bisschen Euphorie im Umfeld sorgen."

Mit seinem persönlichen Start in seine dritte Zeit an der Grünwalder Straße ist Aigner angesichts von drei Torbeteiligungen in den ersten vier Pflichtspielen zufrieden: "Die Erwartungshaltung der Fans war natürlich sehr hoch. Jetzt ist ein bisschen Druck weg." Der verteilt sich nun auf mehrere Schultern und soll sich möglichst rasch in positive Energie umwandeln.

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