Ex-Löwen beim Aufsteiger gefragt

So viel Sechzig steckt in den Würzburger Kickers

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Auf einer Erfolgswelle: Auch dank vier Ex-Löwen sind die Würzburger Kickers so gut in die Saison gestartet.

München - Die Würzburger Kickers zählen zu den positiven Überraschungen der Zweitliga-Saison. Daran haben auch vier ehemalige Blaue ihren Anteil.

Die 2. Liga hat in dieser Saison so manche Überraschung parat. Zum Beispiel diese hier: Nach sieben Spieltagen sind die Würzburger Kickers die Nummer eins unter den vier Klubs aus dem Bundesland Bayern. Als Sechster liegt der Aufsteiger sechs Tore vor der SpVgg Greuther Fürth, drei Punkte vor den Löwen und sogar sechs Zähler vor dem 1. FC Nürnberg.

Zur Erfolgsgeschichte der Rothosen, die vor gut einem Jahr noch in der Regionalliga kickten, hat auch Sechzig beigetraten. Oder besser: ein Quartett der Blauen. Denn mit Valdet Rama, Patrick Weihrauch, Emanuel Taffertshofer und Peter Kurzweg spielen vier Ex-Löwen beim Sonntagsgastgeber des Teams von Trainer Kosta Runjaic.

Rama bisher nur Joker

Rama kam quasi auf den letzten Drücker in diesem Sommer nach zwei Jahren in Giesing bei den Würzburgern unter. Der Albaner benötigt allerdings noch Zeit, um sich an das laufintensive System von Trainer Bernd Hollerbach anzupassen, kam bislang erst zu zwei Joker-Einsätzen.

Dagegen hat sich Patrick Weihrauch, der drei Jahre lang in der Jugend den Löwen auf der Brust trug, rasch zum Leistungsträger gemausert. Seit dem 2. Spieltag steht der vom Regionalliga-Team des FC Bayern zu den Kickers gewechselte 22-Jährige in der Startelf und beackert den rechten Flügel. Beim 2:1 in Heidenheim am 3. Spieltag gelang dem gebürtigen Gräfelfinger sein erster Treffer in der Liga.

Taffertshofer startet mit Roter Karte

Schon im Januar war Emanuel Taffertshofer von Sechzig nach Würzburg gewechselt. Gleich im ersten Spiel nach dem Aufstieg, dem 1:2 in Braunschweig, holte sich der Mittelfeldspieler eine Rote Karte ab und musste zwei Spiele aussetzen. Anschließend war der 21-Jährige in der Zentrale gesetzt, fand sich beim jüngsten 2:2 in Dresden aber erstmals über 90 Minuten auf der Bank wieder.

Links hinten verteidigt Peter Kurzweg, der vor einem Jahr nach fünf Spielzeiten im Löwen-Dress den Weg nach Würzburg gefunden hatte. Einzig beim 3:0 in Fürth am 5. Spieltag kam das Sechzig-Eigengewächs nicht zum Einsatz, eine Woche zuvor beim 2:0 über den VfL Bochum wurde Kurzweg spät eingewechselt, ansonsten ist der linke Außenverteidiger gesetzt. Dabei spielt dem 22-Jährigen jedoch auch in die Karten, dass Konkurrent und Last-Minute-Zugang Junior Diaz zuletzt wegen Knieproblemen fehlte.

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mg

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