"Ich spür' nichts"

Aigner optimistisch: Es wird gehen

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Die Löwen brauchen Stefan Aigner.

München - Am Sonntag haben die Löwen die Chance zur Wiedergutmachung. Mit dabei: Kapitän Stefan Aigner. Er meldet sich fit, aber trotzdem bleiben viele Fragen offen.

Gegen Viertel vor eins betrat Stefan Aigner gestern das Trainingsgelände an der Grünwalder Straße. Mit ganz normalen Schritten, offenbar völlig beschwerdefrei. „Ich spür’ auch nichts“, sagte der 28-Jährige, der am Tag zuvor das Training abbrechen musste, weil er im hinteren Oberschenkelbereich ein Ziehen verspürt hatte, gegenüber der tz. Alles klar also für Sonntag, kann Aigner gegen seinen Ex-Verein Arminia Bielefeld auflaufen? „Ich glaube schon, dass es geht“, gab er sich zuversichtlich, auch was ein gewisses Risiko betreffen würde. „Ich glaube, da gibt’s keins“, winkte Aigner ab, „aber jetzt gehe ich erst mal zu unseren Physios und lass’ das Ganze von ihnen noch mal kontrollieren.“

Auch Kosta Runjaic war am Freitag guten Mutes, dass er auf Aigner im ersten Heimspiel zurückgreifen kann. „Stefan wird heute und am Samstag intensiv behandelt, und dann gehe ich davon aus, dass er beim Abschlusstraining wieder dabei ist.“ Am Freitag stand für Aigner lediglich eine Laufeinheit auf dem Programm.

Geheimtraining bei den Löwen

Der restliche Kader konnte sich für das Spiel am Sonntag noch mal im geheimen Mannschaftstraining anbieten. Gründe, sich um Alternativen Gedanken zu machen, gab es nach dem enttäuschenden Auftritt beim 0:1 für Fürth für Kosta Runjaic ja genug.

„Ich weiß aber noch nicht, ob ich so viel ändere“, sagte der Trainer, „lediglich Maxi Wittek kommt natürlich sicher in die Anfangself.“ Der beim Auftakt gesperrte Defensivmann übernimmt die Position des linken Verteidigers, sodass Filip Stojkovic auf die rechte Seite wechseln kann, wo Marnon Busch weichen muss.

Runjaic: "Vieles ist leicht zu korrigieren"

Die vielen Fehler, die in Fürth begangen wurden, habe er am Tag nach dem Spiel „sehr deutlich“ angesprochen, erklärte Runjaic. Da diese aber teilweise so eklatant gewesen seien, ist der Löwencoach der Ansicht, „dass wir vieles sehr leicht korrigieren können. Das finde ich positiv. Vor allem, wenn wir uns bei den zweiten Bällen besser verhalten hätten, dann wären fünfzig, sechzig Prozent der Fürther Chancen erst gar nicht zustande gekommen“. Wobei ihn eins schon überrascht hatte: „Dass wir mit unseren erfahrenen Spielern oft nicht so gehandelt haben, wie wir es hätten müssen.“

In einem anderen Punkt nahm Runjaic die Mannschaft aber auch in Schutz: „Nur, weil wir gute Solisten haben, heißt das noch lange nicht, dass wir auch schon ein eingespieltes Ensemble besitzen.“ Gegen Bielefeld sollte man sich aber zumindest darum bemühen, dass so etwas wie ein Team zu erkennen ist...

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tz

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