So will Ismaik die Löwen in die Bundesliga führen

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Löwen-Investor Hasan Ismaik hat am Sonntag seinen Dreijahresplan vorgestellt.

München - Der TSV 1860 hat sich einem neuen Dreijahresplan verpflichtet, der den deutschen Meister von 1966 bis zum Jahr 2015 zurück in die Bundesliga führen soll.

Am Ende des Nachmittags traf man sich im „Ristorante Pizzeria Bei Raffaele“ in der Münchner Luisenstraße. Auf Einladung von Gesellschafter Hasan Ismaik wurde die Unterzeichnung des Dreijahres-Investitionssplans auch kulinarisch vollzogen. Die Informationen hatte es schon mittags in Fröttmaning gegeben. Per Pressekonferenz im großen Saal der Arena. Die tz fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

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Wieviel wird investiert?

Ismaik bestätigte auf Nachfrage, dass das Gesamtvolumen auf drei Jahre gerechnet nicht unter 15 Millionen Euro liegen wird. „Vielleicht ist es auch mehr“ übersetzte Investoren-Berater Hamada Iraki. „Wir sind da flexibel.“

Wie lautet Ismaiks sportliche Zielsetzung?

„Das Ziel ist es, innerhalb von drei Jahren Erstligist zu sein“, bekräftigte Ismaik. „Wir wünschen uns, dass Gott uns behilflich sein wird.“ Die sportliche Leitung habe nun auch offiziell das Okay, nach Verstärkungen zu suchen, um das Ziel zu erreichen. „Ich werde die Mannschaft so stark unterstützen, wie ich kann.“

Gibt es interne Umstrukturierungen?

Geschäftsführer Robert Schäfer verkündete die Gründung von fünf sogenannten Arbeitsgruppen. Präsident Dieter Schneider wird der „AG Fans und Mitglieder“ vorstehen, Vizepräsident Franz Maget (SPD) kümmert sich in einer großen Koalition mit Aufsichtsrat Siegfried Schneider (CSU) ums Kontakteknüpfen (neudeutsch: Networking). Iraki und Schäfer wollen die Finanzen optimieren, Aufsichtsrat Otto Steiner zeichnet fürs Marketing verantwortlich. Dazu gibt es noch eine Jugend AG mit Internats-Boss Wolfgang Schellenberg. Den markigsten Spruch des Sonntags konnte Marketing-Profi Steiner für sich verbuchen: „Ich muss sagen: Ich find’s saugeil, dass wir endlich Zukunft gestalten können und das machen, was Spaß macht. Wir haben uns lange genug darum kümmern müssen, nur das Überleben zu sichern.“ Und in Richtung Ismaik: „Er gewährleistet uns die Zukunft. Jetzt gilt auch für ihn: Einmal Löwe, immer Löwe. Once a Lion, always a Lion!“

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Wer entscheidet über Spielereinkäufe?

Keine Arbeitsgruppe. „Das ist Sache der sportlichen Leitung“ (also Hinterberger und Maurer), sagte Iraki. Die endgültige Entscheidung, ob ein Spieler verpflichtet werde oder nicht, obliege dann Geschäftsführer Schäfer. Der sagte am Sonntag entschlossen: „Der sportliche Erfolg wird unsere oberste Maxime sein.“

Was war sonst noch bemerkenswert?

Präsident/Fan-AG-Boss Schneider bedankte sich bei Ismaik und Iraki für die inzwischen harmonische Zusammenarbeit und bat alle Anhänger, „uns wohlwollend zu begleiten“. Ismaik lobte prompt zurück: „Schneider ist ein Vorbild für viele Fans. Ich glaube, er kann uns noch mehr Fans an Land holen.“

lk.

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