Fortschritte beim TSV

Zimmermann: "Noch nicht am Ende des Wegs"

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Jan Zimmermann: Erst seit Juli bei den Löwen und schon ein echter Rückhalt.

München - Der TSV 1860 hat am Samstag die zweite Runde des DFB-Pokals in einem harten Kampf erreicht. Torhüter Jan Zimmermann lobt nun die Defensivarbeit und die menschlichen Fortschritte im Team.

Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit erzielte Karim Matmour am Samstagabend das erlösende 2:1 für den TSV 1860 München. Damit stehen die Löwen in der nächsten Runde des DFB-Pokals.

Torhüter Jan Zimmermann hatte mit tollen Paraden entscheidenden Anteil am Sieg und war ein heißer Kandidat für die Auszeichung als "Man of the Match", die letztlich aber Kapitän Stefan Aigner zugesprochen wurde. Dass ein Torwart so im Mittelpunkt steht, spricht allerdings nicht unbedingt für das Spiel einer Mannschaft. Auch in den ersten beiden Saisonspielen des TSV holperte es noch gewaltig, was auch an den vielen Neuzugängen gelegen hatte. Am Samstag standen mit Aigner, Olic, Matmour, Perdedaj und Torwart Jan Zimmermann ganze fünf Neulinge in der Startformation von Trainer Kosta Runjaic. Im Vergleich zu den Liga-Spielen war aber vor allem in der zweiten Hälfte des Pokalspiels eine Steigerung in Sachen Geschlossenheit zu erkennen.

Das sieht auch Torhüter Jan Zimmermann (31) so: "Von Spiel zu Spiel merkt man, dass nicht nur das Spielerische, sondern auch das Zwischenmenschliche besser wird, wir lernen uns immer besser kennen", verriet er im Interview mit dem Kicker
Druckvoll und Offensiv waren die Löwen gegen Ende der Partie gegen den KSC aufgetreten. Da öffneten sich natürlich auch Räume für schnelle Gegenangriffe. Zimmermann lobte hier vor allem die Defensivarbeit seiner offensiven Mitspieler. Allen voran Daylon Claasen hob der gebürtige Offenbacher heraus. Der habe "bewiesen, dass er sich nicht zu schade ist, auch die Wege nach hinten zu machen." Und auch den zum Sechser umfunktionierten Offensivspieler Michael Liendl, der zeitweise als letzter Mann zwischen den beiden Innenverteidigern agiert hatte, lobte Zimmermann für dessen defensives Zweikampfverhalten.

Trotz der vielen Neuzugänge scheint sich beim TSV langsam ein Team zusammenzufinden. Dennoch ist allen Spielern, inklusive Zimmermann, bewusst, dass man "noch nicht am Ende des Wegs" angekommen sei. Es wartet also noch Arbeit, aber die Löwen scheinen bereit zu sein diese auch anzunehmen.

rs

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