Der SCF kann sich zurzeit keine Neuzugänge leisten

Alkan: "Die jungen Spieler sind jetzt gefragt"

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Sportdirektor Ugur Alkan macht klar: Neuzugänge kann sich der SCF zurzeit nicht leisten.

SC Fürstenfeldbruck – Der heutige Gastgeber des SC Fürstenfeldbruck hat in sechs Spielen nur halb so viele Tore erzielt wie die Bezirksliga-Elf von Trainer Michael Westermair.

Dennoch steht der TSV Grünwald mit seinen sechs Treffern auf dem 7. Tabellenplatz und die Brucker mit elf Treffern am Tabellenende. Denn mehr als Tore zählen Punkte. Und da haben die Brucker erst einen, während die Elf von TSV-Trainer Andreas Koch acht auf der Habenseite hat.

Ob es ausgerechnet im Isartal etwas zu holen gibt für die Brucker, erscheint allerdings fraglich – mit Fabian Friedl ist der Torgarant der Blaugelben weggefallen. Friedl, der neun der elf Treffer erzielt hat, wechselte in dieser Woche nach Oberweikertshofen zurück.

Die Sorgenzeiten für Trainer Westermair reißen auch weiterhin nicht ab. So musste Fabio Gonschior mit Rippenschmerzen beim Ausscheiden im Sparkassenpokal in Aufkirchen verletzt vom Platz. Auch Yannick Demmer muss ersetzt werden, er befindet sich noch im Urlaub. Dafür ist der Ungar Tamaz Madar wieder mit von der Partie, allerdings nur für die eine Begegnung, dann geht auch er nochmals in Urlaub.

Immer noch seiner Form jagt Sturmspitze Ilia Sivonijc nach. Dennoch kann Westermair auf ihn nicht verzichten. Den Part von Friedl soll aber Sebastian Ranftl übernehmen, Sivonijc mehr aus der zweiten Reihe agieren. „Wir müssen hinten einfach besser stehen“, fordert Westermair von seiner mit 19 Gegentoren zur Schießbude der Liga degradierten Mannschaft. Wobei Keeper Maximilian Knobling noch am allerwenigsten dafür kann. Seine Vorderleute leisten sich einfach zu viele individuelle Fehler.

Neuzugänge könne man sich finanziell nicht leisten, sagt Sportdirektor Ugur Alkan. Er nimmt damit Gerüchten, der SCF würde sich noch nach Verstärkungen umschauen, den Wind aus den Segeln. In der jetzigen Situation als Tabellenletzter würde ohnehin niemand zu bekommen sein – und wenn, dann nur, wenn man tief in die Schatulle greifen würde. „Die jungen Spieler sind jetzt gefragt. Wir haben einen Altersdurchschnitt von 21,5 Jahren. Die Jungen sollen ihre Schüchternheit ablegen und mehr Selbstvertrauen zeigen. Wir bauen doch auf sie. Sie müssen sich selbst da unten rausziehen.“

Text: Dieter Metzler

Quelle: fussball-vorort.de

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