Der SCF vor dem Neuanfang

Alkan: "Kein Problem hinter Olching und Oberweikertshofen zu stehen"

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Ugur Alkan spielte in der Saison 2014/15 bereits für den SC Fürstenfeldbruck. Nun ist er Sportdirektor an seiner alten Wirkungsstätte.

SC Fürstenfeldbruck - Nach dem Abstieg in die Bezirksliga hat der SC Fürstenfeldbruck reagiert und mit Ugur Alkan einen neuen Sportdirektor verpflichtet. Wir haben mit dem ehemaligen Spieler des SCF gesprochen.

Beim SC Fürstenfeldbruck beginnt ab Sonntag, 24. Juli ein neues Zeitalter. Dann bestreitet der SCF sein erstes Bezirksligaspiel seit einer Ewigkeit. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt zählte der SCF noch zu den besten Mannschaften im Amateurbereich. In der Saison 2004/2005 wurde der SCF Tabellenfünfter in der Bayernliga. Die 3. Bundesliga gab es zu dieser Zeit noch nicht und so war die Bayernliga die vierthöchste Spielklasse. Der SCF stand auf Augenhöhe mit dem FC Ingolstadt 04 (Heute Bundesliga) oder dem 1. FC Nürnberg II (Regionalliga). Im Sommer 2007 musste der SCF dann den Abstieg in die Landesliga Süd hinnehmen, durch die Ligenreform im Sommer 2012 schafften die Brucker unter Roberto Fontana als Tabellenneunter den Sprung zurück in die Bayernliga Süd. Dort stieg man jedoch in der Saison 2012/13 sang und klanglos als Schlusslicht ab. Auch in der Landesliga taten sich die Brucker nicht leicht. In den Spielzeiten 2013/14 (Platz 9) und 2014/15 (12) konnte die Klasse noch gehalten werden, ehe es in der vergangenen Saison als Tabellenfünfzehnter in die Relegation ging. Nach einer 1:3-Niederlage im Hinspiel und einem 1:1-Unentschieden im Rückspiel war der Abstieg für den einstmaligen Top-Amateurverein traurige Gewissheit.

In der Bezirksliga Süd startet der SC Fürstenfeldbruck am Sonntag, 24. Juli, mit einem Auswärtsspiel beim Aufsteiger Herakles SV München. Vom direkten Wiederaufstieg spricht der neue Sportdirektor Ugur Alkan nicht: "Wir haben nun erst einmal einen Neuaufbau vor der Brust. Es ist wichtig, dass sich die Mannschaft schnell findet." Alkan ist neben der ersten Mannschaft auch für die U19- (Bezirksoberliga) und U17-Junioren (Bayernliga) zuständig. Die höherklassig spielende Jugend könnte für den SCF auch in den kommenden Jahren der Schlüssel zum Erfolg sein um längerfristig wieder in die Landesliga zurückzukehren. Für Alkan ist jedoch klar: "Uns erwartet eine technisch starke Bezirksliga, aber wir haben einen guten Kader mit sehr vielen Jungen Spielern." Alkan, der in der vergangenen Saison noch für den TSV Indersdorf in der Kreisklasse kickte, musste nicht lange überlegen als das Angebot aus Fürstenfeldbruck kam: "Für mich war das schnell klar. Ich freue mich auf die neue Aufgabe."

Der SC Fürstenfeldbruck ist nach dem Abstieg und dem zeitgleichen Aufstieg des SC Olching nur noch die dritte Kraft im Landkreis. Der SC Oberweikertshofen und der SC Olching spielen in der Landesliga Südwest. Für Alkan stellt das kein Problem dar: "Das stört uns nicht. Ich gratuliere Olching zum Aufstieg."

Quelle: fussball-vorort.de

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