Ex-Pipinsrieder kickt in der Türkei

Arik: "Will hier den Durchbruch schaffen"

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Emre Arik spielt für den türkischen Viertligisten Bodrumspor.

FC Pipinsried - Seit Sommer diesen Jahres schnürt Emre Arik seine Schuhe für den türkischen Klub Bodrumspor. Mit dem Engagement in der vierten Liga ist der 21-Jährige noch nicht an seinem Ziel angekommen.

Vor der Saison war er dem Traum von der Profi-Karriere schon ein Stückchen nähergekommen. Beim Drittligisten Karsiyaka SK schien ein Vertrag eigentlich schon ausgehandelt, doch in letzter Sekunde platzte der Deal. Für Enttäuschung war keine Zeit. Yücel Cabuk hatte bereits den Kontakt zum ambitionierten Viertligisten Bodrumspor hergestellt. "Yücel habe ich alles zu verdanken", ist Arik voll des Lobes für seinen Manager. 

Arik wurde in der Nachwuchsabteilung des SSV Jahn Regensburg ausgebildet, wechselte dann zum FC Pipinsried in die Bayernliga Süd. In der Spielzeit 2015/2016 kam der Mittelfeldspieler dort auf 21 Einsätze (vier Tore). "Ich verfolge schon noch jedes Wochenende, wie die Partien ausgegangen sind. Zurzeit läuft es ja ganz gut", hat Arik die Formkurve seines alten Klubs weiterhin im Blick. 

In der Türkei hat der 21-Jährige sich gut eingelebt. Und auch sportlich scheint es zu passen. "Das Niveau ist sehr gut, die Mannschaft hat sehr viel Qualität. Wenn man das mit Deutschland vergleicht, hat Bodrumspor eine sehr gute Regionalliga-Mannschaft", lobt der Neuzugang.

In einer schweißtreibenden Vorbereitung haben sich Arik und Kollegen auf die Spielzeit 2016/2017 vorbereitet. "Manchmal ist es schwer bei 37 Grad zu spielen oder zu trainieren. Aber man sollte niemals aufgeben", bewertet Arik die harten Einheiten.

Am ersten September-Wochenende hat auch in Bodrumspors Spielklasse der Liga-Alltag begonnen. In den Partien gegen Catalcaspor und Kemerspor 2003 kam Arik noch nicht zum Einsatz. Seinen Ambitionen tut dies jedoch keinen Abbruch. "Ich will den Durchbruch schaffen. Das ist natürlich mein Ziel", gibt sich der 21-Jährige entschlossen. Bei Bodrumspor steht Arik noch bis Juni 2017 in Lohn und Brot. Der Vertrag beinhaltet eine Option auf ein weiteres Jahr.

Text: Lukas Schierlinger

Quelle: fussball-vorort.de

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