"Ich will in den Spiegel schauen können"

Basti Pummer: Coach für ein Spiel, dann Abschied

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Basti Pummer (li.) hat die Nase voll und wird den BCF verlassen.

BCF Wolfratshausen - Nach dem Rauswurf von Trainer Patrik Peltram und den Rücktritten von Manager Klaus Brand, der Technischen Leiterin Hilde Kluge und Torwarttrainer Manuel Kluge verliert der BCF weitere Stützen.

Erst ließ Kapitän Lech Kasperek wissen, dass er nicht mehr für den Klub spielen wolle. Nun erklärt Co-Trainer Basti Pummer, warum er Farchet den Rücken kehren wird. „Das ist alles ein Wahnsinn“, sagt der 31-Jährige. Die Abteilungsleitung habe es ihm zwar offen gelassen, ob er bleiben wolle. Doch Pummer stellte gegenüber Spartenchef Dr. Manfred Fleischer klar, dass dessen Handlungsweise für ihn nicht akzeptabel sei: „So wie das abgelaufen ist, will ich nicht weitermachen.“ Auch nicht als Spieler, sobald er sich komplett von seiner Knie-OP erholt habe. „Ich will weiterhin in den Spiegel schauen können.“

Auf Bitten der Mannschaft steht Pummer heute ein letztes Mal an der Seitenlinie. Grundsätzlich als Alleinverantwortlicher, dennoch mit pikanter Note: Er stellt das Team auf – „bis auf eine Position“. Was Pummer damit meint, ist klar: Onur Misirlioglu, dessen Rückholung per Alleingang der Spartenführung die Kündigungswelle ausgelöst hatte, bekommt von Fleischer das Spielrecht zugesprochen.

„Das ist für mich kein Arbeiten“, zeigt sich Basti Pummer tief enttäuscht. In der Mannschaft würde es heftig brodeln, im Abschlusstraining habe er viel Aggressivität ausgemacht. Seine Hoffnung: „Mal sehen, ob die Spieler das irgendwie positiv nutzen können.“

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Text: Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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