Heimstetten bangt um Akkurt und Steimel

Baumgärtner: "Müssen bereit sein, uns reinzuhauen"

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Heiko Baumgärtner fordert von seiner Mannschaft eine kämpferische Einstellung.

SV Heimstetten - Der SVH möchte in Schwabmünchen die Auswärtsschwäche stoppen. Coach Baumgärtner will mit seiner Elf an den Sieg in Regensburg anknüpfen.

Auch 15 Jahre nach seiner Eröffnung gehört der Sportpark Heimstetten zweifelsfrei zu den schönsten Fußballanlagen in der Region. Neben dem regulären Spielbetrieb und großen Jugendturnieren nutzen immer wieder auch Profi-Klubs das Stadion – im Mai zum Beispiel sahen hier 2500 Zuschauer das Halbfinale um die Deutsche U19-Meisterschaft zwischen Dortmund und dem TSV 1860.

Auch die Bayernliga-Kicker des SV Heimstetten fühlen sich wohl in ihrem Sportpark. Sehr wohl sogar. In der Heim-Tabelle rangiert der Klub auf Rang zwei – also dort, wo er gerne auch im Gesamttableau stehen würde. Doch davon ist der SVH als Siebter noch ein Stück weit entfernt, vor allem, weil er auswärts lange Zeit ein zuverlässiger Punktelieferant war. „Wir haben uns darüber Gedanken gemacht, aber ich kann nicht sagen, woran es liegt“, sagt Trainer Heiko Baumgärtner über die mauen Resultate in der Fremde.

Immerhin: Zuletzt konnte der SVH beim 2:1 in Regensburg den zweiten Sieg im sechsten Auswärtsspiel holen. „Und daran müssen wir jetzt anknüpfen“, fordert Baumgärtner vor dem Auftritt beim TSV Schwabmünchen an diesem Sonntag (15 Uhr). Wobei die Latte diesmal ungleich höher liegt als beim Tabellenletzten Regensburg: Schwabmünchen hat genauso viele Punkte wie der als Aufstiegsaspirant gestartete SVH. „Das ist eine der jüngsten Mannschaften der Liga, die auch spielerisch sehr stark ist“, warnt Baumgärtner. „Wenn wir unsere Mini-Serie fortsetzen wollen, dann müssen wir bereit sein, uns reinzuhauen und zu kämpfen.“

Personell stehen bei den Gästen noch Fragezeichen hinter Orhan Akkurt und Daniel Steimel; beide waren unter der Woche krank. Sicher nicht spielen wird der verletzte Hugo Lopes, wohingegen der genesene Kapitän Dominik Schmitt wohl wieder auf der Bank Platz nimmt. In der Abwehr dürfte der Coach erneut auf Sebastian Paul und René Schäffer vertrauen: Die beiden haben sich als Innenverteidiger-Pärchen gefunden und in den vergangenen drei Spielen nur ein Gegentor zugelassen. „Sie haben das gut gemacht“, lobt Baumgärtner. „Allerdings geht das Verteidigen vorne los, und das bekommen wir jetzt besser hin.“

Bleibt die rätselhafte Auswärtsschwäche, doch auch hier hat der Coach einen Plan – in Erinnerung an den jüngsten Sieg in Regensburg. Da musste Baumgärtner seine Besprechung vor dem Spiel spontan im Bus abhalten. Der Grund: Beim Versuch, einen Stau zu umfahren, hatte sich der Busfahrer verheddert, sodass die Heimstettner erst kurz vor dem Anpfiff eintrafen. „Vielleicht mache ich das diesmal wieder so“, sagt der Trainer in der Hoffnung auf dasselbe Ergebnis. „Irgendwas werde ich mir auf jeden Fall einfallen lassen.“   

Voraussichtl. Aufstellung: Riedmüller, Paul, Schäffer, Hintermaier, Giglberger, Kubina, De La Motte, Steimel, Nappo, Riglewski, Akkurt.

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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