"In drei Jahren oben in der Bayernliga mitspielen"

BCF: Marco Stier verlängert und hat große Pläne

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Marco Stier (Mitte in Schwarz) wird weiterhin den BCF coachen.

BCF Wolfratshausen - Der BCF Wolfratshausen ist immer noch auf dem letzten Tabellenplatz. Das rettende Ufer (Platz 13) ist für die Farcheter mit fünf Punkten Rückstand noch erreichbar. Die positive Entwicklung in den letzten Spielen liegt auch an Marco Stier. Nun wurde mit dem Trainer verlängert.

Aus den ersten sieben Spielen holten die Farcheter keinen einzigen Punkt. Nach zwei Übergangspartien mit dem aktuellen Co-Trainer Günter Werntaler übernahm Marco Stier die Grün-Weißen. "Die Vorstandschaft ist mit meiner Arbeit total zufrieden. Wir spielen guten Fußball, auch wenn wir mal verlieren", sagt Stier auf Nachfrage von Fussball Vorort. 

Optimistisch schaut der Coach auf die restliche Saison und plant schon mittelfristig für die Zukunft. "Wir werden alles, aber auch wirklich alles daran setzen, nicht abzusteigen. Ich habe der Vorstandschaft ein Dreijahresplan vorgelegt und ihnen mein Konzept erklärt", so Stier. Zusammen mit Günter Werntaler will er, dass sich der Verein breiter aufstellt. Das heißt: Die Vorstandschaft soll entlastet werden. Dafür braucht Stier einen Sportlichen Leiter. Es stehen mehrere Kandidaten zur Auswahl. Auch der Name Onur Misirlioglu kursiert, doch in welcher Funktion der Spieler tätig sein wird, steht noch nicht fest. 

Vor allem bei der Chancenverwertung waren die Wolfratshausener nicht konsequent genug. Für neue Spieler legt dem Trainer der Verein keinen Stein in Weg. "Wir werden in unserem finanziellen Rahmen alles versuchen, um eine echte Granate für den Sturm präsentieren zu können", freut sich der Ex-Profi und fügt an: "Es ist zwar schwer in der Winterpause jemanden zu finden, aber ich habe ein gutes Netzwerk."

Sollte Stiers Plan aufgehen und der BCF auch weiterhin in der Bayernliga spielen, so kann der 32-Jährige seine weiteren Vorhaben umsetzten: "Die A- und B-Jugend wollen wir fördern. Auch die zweite Mannschaft soll nicht zu kurz kommen. Außerdem wollen wir einen Scout installieren, der sowohl Spiele als auch Spieler beobachtet." 

Ambitioniert war der Übungsleiter auch schon in den Zeiten bei den SF Aying. Dort schaffte er den Aufstieg aus der Kreis- in die Bezirksliga. "Ich bin niemand, der einen Verein nach einem Jahr wieder verlässt. Ich will eine Duftmarke hinterlassen und in drei Jahren in der Bayernliga oben anklopfen", sagt der Trainer. 

Text: Andreas Knobloch

Quelle: fussball-vorort.de

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