Landesliga Südost - Derbytime

Bescheidene Zebras sehen sich als Außenseiter

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Kein Grund zum Abheben: Auch wenn Eching in der Tabelle besser dasteht als der SE Freising, sieht Willi Kalichman seine Zebras in der Außenseiterrolle.

TSV Eching - Die Echinger stehen in der Tabelle vor Freising. Aber von einer Favoritenrolle wollen sie im Derby nichts wissen.

Wer hätte das gedacht? Nach elf Runden in der Landesliga steht der Abstiegskandidat Nummer 1, der TSV Eching, mit elf Punkten zwei Zähler vor der Abonnement-Spitzenmannschaft Freising. Doch die bescheidenden Punktesammler von der Dietersheimer Straße bleiben sich treu und freuen sich fast demütig auf den Landkreis-Klassiker (Samstag, 15 Uhr).

Noch bevor der Satz mit dem Hinweis auf die in der Papierform leicht favorisierten Echinger ausgesprochen ist, hat diese Woche Zebra-Trainer Willi Kalichman herzhaft abgewinkt: „Wir haben einfach nur das Tor ein bisschen besser getroffen als die Freisinger“, sagt er. Klingt etwas nach: Wir haben Fabi Hrgota und ihr nicht.

Der Echinger Trainer meint damit aber, dass sich die Gelb-Schwarzen aus der Kreisstadt oftmals nicht für ihre Leistungen belohnt haben. Und Echings zwei Punkte mehr könnte man auch mit zwei Ausgleichstoren jenseits der 90. Minute begründen.

Kalichman sieht durch den Freisinger Start den Nachbarn auch noch lange nicht als Mitbewerber im Abstiegskampf. Die Qualität des SEF sei zu hoch, um dauerhaft hinten zu stehen. Eching steht zu seiner Außenseiter-Rolle, aus der heraus Kalichman aber mutig kontern möchte. Der Echinger Trainer möchte nach zuletzt drei Unentschieden nun unbedingt wieder einen Sieg, „weil wir uns nur mit drei Punkten etwas Abstand nach hinten verschaffen können. Die Unentschieden waren eher gut für die Moral“.

Für die Stimmung an der Dietersheimer Straße hilft auch, dass die Urlauber und die Verletzten alle wieder an Bord sind. Einzige Einschränkung ist bei dem einen oder anderen Spieler noch etwas Trainingsrückstand. Echings Trainer deutet deshalb auch an, dass es bei der Aufstellung und der Taktik diesmal vielleicht Überraschungen geben könnte für seinen Freund Michael Schütz.

Mit dem Freisinger Coach spielteKalichman einst zusammen in Lohhof: „Wir haben immer viel Gaudi, doch die ruht 90 Minuten, und danach wird wohl auch nur einer von uns richtig lachen.“

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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