Ex-Heimstettner adelt Coach

Bläser: "Baumgärtner macht einen super Job"

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Der 34-jährige Goalgetter spielt in der nächsten Saison beim FC Pipinsried.

SV Heimstetten - Marco Bläser hält sich derzeit bei seinem Ex-Klub fit. Nach einigen Trainingseinheiten lobt er Heimstettens Coach Heiko Baumgärtner.

Der SV Heimstetten hat seit Kurzem einen neuen Spieler im Training. Ein Stürmer, nicht mehr der Jüngste, beileibe nicht der Schnellste, dafür aber kopfballstark und abgekocht vor dem Tor; einer, der auf dem Platz mitunter mehr redet als läuft und seinen Gegenspielern dadurch unter die Haut kriecht – bevor er eiskalt zuschlägt.

So einen könnte der Bayernligist durchaus gebrauchen – und doch wird dieser Neuling nicht für den SVH auflaufen. Womöglich aber wird der 34-Jährige nächste Saison dennoch im Sportpark zu sehen sein, dann jedoch im Trikot des FC Pipinsried, zu dem er im Sommer wechselt. Die Rede ist natürlich von Marco Bläser, einst Goalgetter und Fanliebling beim SVH, bevor er 2015 als Spielertrainer beim Kreisklassisten FC Gerolsbach angeheuert hat. Dort lief’s jedoch nicht wie erhofft, sodass Bläser zunächst im Winter seinen Wechsel nach Pipinsried zum Saisonende ankündigte, ehe ihn sein Verein vor wenigen Wochen vorzeitig vor die Tür setzte.

Weil Bläser sich fit halten will, bevor es in Pipinsried losgeht, rief er kurzerhand bei SVH-Manager Michael Matejka an. Seitdem trainiert der Routinier wieder mit seinen Ex-Kollegen und ist voll des Lobes für Trainer Heiko Baumgärtner: „Er macht einen super Job, da ist richtig Feuer drin. Ich glaube, dass Heimstetten es am Ende in die Relegation schafft.“ Seinem alten Club würde er den Aufstieg gönnen, sagt Bläser – einerseits. Andererseits: „Es wäre schon genial, wenn ich nächste Saison mit Pipinsried hier im Sportpark spielen könnte. Da würde ich den Jungs während des Spiels die ganze Zeit Sprüche reindrücken.“

Das direkte Duell seines alten und seines künftigen Clubs hat sich Bläser natürlich nicht entgehen lassen – wobei er jeden wissen ließ: „Ich bin heute neutral.“ Etwas Wehmut sei dann aber doch aufgekommen, als der Fanclub der Hoaschdenga Buam ihn sogleich mit Sprechchören begrüßte. „Das war schon ziemlich cool“, sagt Bläser, „wie die gesungen haben: Marco ist ein Hoaschdenga!“

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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