Buchbach mal wieder 1:1 gegen Fürth

Bobenstetter verwundert: Maxi Bauer bekommt keine Elfmeter

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Pech mit den Schiedsrichtern: Maxi Bauer wurde mal wieder ein Elfmeter verweigert.

TSV Buchbach - Zum vierten Mal in Folge haben sich der TSV Buchbach und die SpVgg Greuther Fürth in der Fußball-Regionalliga Bayern mit 1:1 getrennt.

„Dieses Ergebnis hätte ich vor dem Spiel unterschrieben und unterschreibe es auch jetzt“, sagte TSV-Trainer Anton Bobenstetter. Er attestierte dem Schiedsrichtergespann „eine hervorragende Leitung in einem schnellen Spiel“, monierte aber: „Mit einer Entscheidung in der 67. Minute bin ich nicht zufrieden, als Maxi Bauer alle überlaufen hat, aufzieht und gefoult wird. Da hätte es Elfmeter geben müssen. Diese Situation wurde schlichtweg falsch bewertet.“

Ein Elfmeter ausgerechnet in der Phase nach dem Ausgleich und der Gelb-Roten Karte gegen Thomas Leberfinger hätte dem Team gutgetan, meinte Bobenstetter: „Ich kenne keinen Spieler der Welt, der allein vor dem Keeper eine Schwalbe macht. Jeder Fußballer will in so einer Situation das Tor schießen. Wenn ein Stürmer wie Maxi Bauer zwei Spielzeiten keinen Elfmeter bekommt, ist das verwunderlich. Dass es jetzt anscheinend so weitergeht, ist mehr als eigenartig.“

Insgesamt hatte die SpVgg etwas mehr vom Spiel. Sowohl Fürths Keeper Marius Funk als auch Buchbachs Sandro Volz machten einen guten Job. So ist es wenig verwunderlich, dass beide Treffer durch Elfmeter entstanden: In der 42. Minute sprang Tobias Pellio der Ball im Strafraum an die Hand. Dank neuer Regelauslegung kam er mit Gelb davon. Breu nahm Maß, scheiterte erst an Funk, verwandelte aber im Nachschuss mit Schmackes.

In der 62. Minute musste Aleksandro Petrovic gegen Fürths Mergim Bajrami in ein Tackling, und der Schiri entschied erneut auf Strafstoß. „Das kann man pfeifen“, so Bobenstetter. Kapitän Kolbeck ließ Volz keine Chance. Als Leberfinger drei Minuten später nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte sah, drohte die Partie zu kippen. Bobenstetter stellte auf 4-4-1 um, schickte Martin Mayer in sein Regionalliga-Debüt: „Er hatte brutal viele Kontakte, war defensiv wie offensiv unheimlich ballsicher. Eine echte Bereicherung“, lobte ihn sein Trainer, der befand: „Nach dem Sieg gegen Memmingen ist ein Auswärtspunkt absolut in Ordnung. Die Mannschaft hat sich top präsentiert.“

Text: Michael Buchholz

Quelle: fussball-vorort.de

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