SCF droht schon früh der freie Fall

Brucker gehen beim bisherigen Tabellenletzten unter und sind jetzt selbst Schlusslicht

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SCF-Keeper Maxi Knobling behält die Übersicht und bewahrt Bruck vor einer größeren Pleite

SC Fürstenfeldbruck – Noch ist nicht aller Tage Abend, aber wenn sich der Landesliga-Absteiger aus der Kreisstadt weiterhin so schwach in der Bezirksliga präsentiert, dann droht der Mannschaft am Saisonende der Supergau.

 Dann wird die Elf von Trainer Michael Westermair womöglich in die Kreisliga durchgereicht. Völlig indisponiert gaben die Kreisstädter beim Tabellenletzten FC Hertha München am Samstagnachmittag vor 80 Zuschauern bei brütender Hitze ein hilfloses Bild ab. Am Ende der 90 Minuten stand eine 1:4-Pleite, die eigentlich noch schmeichelhaft für die Brucker ausfiel.

Bereits zur Pause hätten sich die SCF-Kicker nicht beklagen können, wenn sie mit 0:4 hinten gelegen wären. Dank ihres starken Schlussmanns Maximilian Knobling wurden die Seiten mit nur einem Tor Rückstand gewechselt.

Dabei war die Mannschaft hochmotiviert nach München angereist. Es sollte der erste Dreier eingefahren werden. Doch auf dem Platz wirkten die Spieler völlig verunsichert. Nichts lief zusammen bei den Fürstenfeldbruckern. Ganz anders traten dagegen die Gastgeber auf. Zielstrebig setzten sie den SCF von Beginn derart unter Druck, so dass sich in den ersten 45 Minuten nicht eine nennenswerte Chance für die Kreisstädter ergab.

Die Querlatte verhinderte bereits nach drei Minuten die frühe Führung der Gastgeber. Danach reagierte Knobling zweimal überragend, bevor erneut das Aluminium die Kreisstädter vor einem Rückstand bewahrte. In der 42. Minute war es dann aber soweit: Mit einem Kopfball-Aufsetzer überwand Herthas Maximilian Kellner seinen Namensvetter Maxi Knobling im Brucker Kasten zur hochverdienten Pausenführung.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Erst riskierte Knobling Kopf und Kragen und bewahrte Bruck vor einem weiteren Rückstand. Dann war er beim 0:2 durch Alexander Eichner aber doch machtlos.

Hoffnung, allerdings nur kurz, keimte bei den Bruckern auf, als Fabian Friedl im Strafraum festgehalten wurde, zu Fall kam und den Strafstoß selbst zum 1:2 verwandelte. Dann leistete sich Sebastian Ranftl aber ein rüdes Foul im eigenen Strafraum, sah die Rote Karte und Herthas Matthias Dietrich erhöhte auf 3:1. Als dann auch noch Sebastian Kraus nach wiederholtem Foulspiel die Gelbrote Karte bekam, und Hertha die doppelte Überzahl gleich zwei Minuten später zum 4:1 durch Kellner nutzte, war die Begegnung endgültig entschieden.

Text: Dieter Metzler

Quelle: fussball-vorort.de

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