Trainer lebt im Brucker Raum

Brucks Auftaktgegner ist ein im Landkreis geborener Verein

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Athanasios Mentis lebt in Puchheim und ist der Herakles SV in Person.

SC Fürstenfeldbruck – Gleich zum Saisonauftakt ist es am Sonntag, 15 Uhr, ein brisantes Kräftemessen: An Obermenzings Meyerbeerstraße erwarten die Bezirksliga-Aufsteiger vom griechischen Herakles SV München die Landesliga-Absteiger des SC Fürstenfeldbruck.

Beim immer noch unruhigen SCF wird nach der Partie die ohnehin dürftige Personaldecke noch dünner. Denn letztmals ist dann Niko Grotz mit von der Partie, ehe sich der Grafrather zum Studium in die USA verabschiedet. Fehlen wird auch Fernando Ernesto, der sich eine Zerrung im Abschlusstraining zuzog. „Noch ein wenig an sich arbeiten“, so Trainer Michael Westmair, muss der aus Günzlhofen gekommene Ilija Sivonijc. „Er hat erst vor einigen Monaten eine Meniskus-OP gehabt und braucht noch etwas Zeit.“

Die Generalprobe beim Totopokal gegen den in die Kreisklasse aufgestiegenen FC Landsberied verlief für den SCF aber schon mal erfolgreich. Das 10:0 glich eher einer lockeren Trainingseinheit, die Elf von Trainer Michael Westermair war nicht wirklich gefordert.

Beim bis kurz nach der Vereinsgründung vor mehr als 30 Jahren auf dem Brucker SCF-Gelände beheimateten Herakles SV prägt einst wie jetzt Athanasios Mentis das Vereinsleben: Unter der Trainerregie und der gleichzeitigen Präsidentschaft des 57-jährigen Puchheimer haben die Offensivkünstler in der meisterlichen Kreisliga-Saison 80 Tore erzielt. 41 Gegentreffer belegen jedoch auch, wo der Schuh drückt. „Ich habe die Mannschaft gegen Bad Tölz beobachtet. Die haben vorne gute Leute, aber sind hinten anfällig“, bestätigt auch SCF-Trainer Westermair die Auffälligkeiten.

Text: Dieter Metzler

Quelle: fussball-vorort.de

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