Zweites Spiel, erster Sieg

Buchbach ringt Memmingen nieder

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Gerettet: Daniel Zweckbronner klärt vor Florian Pflügler (r.).

TSV Buchbach - Das war ein hart erkämpfter, verdienter 1:0-Erfolg am Freitagabend für Buchbach. Aleksandro Petrovic erzielte das Goldene Tor.

Der TSV Buchbach hat einen Fehlstart in der Fußball-Regionalliga Bayern abgewendet und am Freitagabend einen 1:0-Erfolg über den FC Memmingen gefeiert. In einer umkämpften Partie waren die Rot-Weißen über weite Strecken die bessere Mannschaft und gewannen den Fight gegen den Burghausen-Bezwinger, der als Tabellenführer angereist war, verdient.

Nach der Niederlage in Garching startete der TSV Buchbach mit viel Schwung ins Spiel, man merkte der Mannschaft förmlich an, dass sie um Wiedergutmachung bemüht war. Bereits in der 3. Minute setzte Thomas Breu den Ball nach einem Konter knapp über den Kasten, in der 18. Minute war es Patrick Drofa, der seinen Schuss zu hoch ansetzte.

Die bis dato beste Chance hatte Breu in der 23. Minute mit einem Heber aus 28 Metern, der aber das leer Tor verfehlte. Buchbach meist im Vorwärtsgang, Memmingen in der Defensive konsequent, ging früh drauf, war aber nach vorne eher harmlos. Mitte der ersten Hälfte schlichen sich bei beiden Teams einige Fehler ein, so dass der Spielfluss etwas abebbte.

Erst in der 37. Minute kam Memmingen zur ersten guten Möglichkeit, aber Sebastian Schmeiser konnte den Freistoß von Muric Salemovic nicht mehr entscheidend mit dem Kopf drücken. Buchbach belohnte sich dann in der Schlussminute der ersten Hälfte nach einem Freistoß von Maxi Drum: Florian Pflügler köpfte den abgewehrten Ball ins Zentrum, Maxi Bauer verlängerte per Kopf, und Aleksandro Petrovic drückte den Ball aus kürzester Distanz zum 1:0 über die Linie.

Nach dem Wechsel kamen die Memminger offensiver aus der Kabine und hatten Möglichkeiten durch Stefan Heger (53.) und Branko Nikolic (55.), der aus guter Position schwach abschloss. Lange hielt der Memminger Schwung aber nicht, Buchbach hatte schnell wieder vollen Zugriff auf die Partie und kontrollierte das Geschehen.

Und hätte der eingewechselte Stefan Denk in der 79. Minute mit seinem „Fersler“ getroffen, wäre den Buchbacher Anhängern in der Schlussphase das Zittern erspart geblieben.

Die letzte dicke Chance der Partie hatte Drofa, der einen Alleingang überhastet abschloss und den Ball über die Latte hämmerte (93.).

Text: Michael Buchholz

Quelle: fussball-vorort.de

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