"Wenn ein Spiel 4:2 endet, muss man nicht lange diskutieren"

Buchbach verliert gegen zwei Klassen tieferes Hauzenberg

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Hatte nicht mit einer Niederlage gerechnet: Buchbachs Coach Anton Bobenstetter.

TSV Buchbach – Landesligist FC Sturm Hauzenberg hat den Regionalligisten TSV Buchbach im Pokal-Achtelfinale mit 4:2 Toren rausgeworfen.

„Wir haben uns gut vorbereitet, haben einen ganzen Tag investiert, da sollte man schon meinen, dass man gegen einen Landesligisten weiterkommt“, grummelte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der Hauzenberg ein faires Spiel attestierte: „Der Gegner hat mit schnellem Umschaltspiel seine Tore gemacht. Wenn ein Spiel 4:2 endet, muss man nicht lange diskutieren.“

In den ersten 25 Minuten tat sich vor beiden Toren sehr wenig, ehe die Gäste nach einem Foul an Florian Shalaj vergeblich Strafstoß forderten. Nach einer halben Stunde dann die erste Großchance für die Rotweißen, doch Lukas Dotzler scheiterte mit einem Aufsetzer auf dem vom Regen aufgeweichten Geläuf an Keeper Christoph Obermüller.

Gerade als die Buchbacher das Heft richtig in die Hand nahmen, gingen die Hausherren in Front: Nach starkem Zuspiel von Josef Sigl schob Dominik Manzenberger den Ball flach an Maxi Weber vorbei in die Maschen (38.). Das wollten die Buchbacher unbedingt noch vor der Pause reparieren, doch ein Kopfball von Aleks Petrovic segelte knapp neben dem Pfosten ins Aus (41.), und Thomas Breu konnte ein Anspiel von Shalaj im Fünfmeterraum nicht verwerten (43.).

In der 50. Minute gelang der Bobenstetter-Elf der Ausgleich durch Petrovic, der eine Vorlage von Moritz Löffler aus zentraler Position in die Maschen spitzelte (50.). Nur fünf Minuten später dann der Führungstreffer durch den ebenfalls zur Pause eingewechselten Patrick Drofa, der einen Sprint am rechten Flügel mit einem Hammer unter die Latte abschloss. Drei Minuten später schlug Sturm nach Foul von Florian Pflügler an Manzenberger zurück: Im ersten Anlauf scheiterte Sigl vom Elfmeterpunkt an Weber, bugsierte aber den Abpraller flach über die Linie.

Drei Jahre und vier Monate nach seinem Rücktritt aus der Regionalliga-Mannschaft feierte Manuel Neubauer, inzwischen im zweiten Jahr Spielertrainer der Kreisliga-Mannschaft, sein Comeback im Buchbacher Topteam, das wenig Durchschlagskraft entwickelte.

Besser machten es die Gastgeber, die in der 81. Minute nach einem Stürmerfoul schon einmal vergeblich gejubelt hatten: Nach bärenstarker Vorarbeit von Manzenberger und Alex Stark traf Severin Hirz in der 83. Minute aus zentraler Position zum 3:2. Gegen offen anrennende Buchbacher machte Dominik Marold in der Nachspielzeit nach einem Konter und einem schönen Zuspiel von Manuel Mader den Deckel drauf. Sensation perfekt.

Text: Michael Buchholz

Quelle: fussball-vorort.de

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