Petrovic nach Sperre zurück im Kader

Buchbacher wollen auch in Nürnberg punkten

Stolz auf das bisher Erreichte sind Buchbachs Abteilungsleiter Günther Grübl (r.) und sein Vize Georg Hanslmaier
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Stolz auf das bisher Erreichte sind Buchbachs Abteilungsleiter Günther Grübl (r.) und sein Vize Georg Hanslmaier

TSV Buchbach - Der TSV Buchbach steht in der Fußball-Regionalliga vor einer schweren Auswärtsaufgabe: Die Rot-Weißen gastieren am heutigen Samstag um 14 Uhr beim Tabellendritten 1. FC Nürnberg 2. „Wir wollen was mitnehmen und den Abstand nach hinten wahren“, sagt Trainer Anton Bobenstetter.

Bei den letzten beiden Gastspielen in der Frankenmetropole behielten die Buchbacher jeweils 1:0 die Oberhand. Allerdings war die Mannschaft von Trainer Roger Prinzen noch nie so stark wie in dieser Spielzeit: In der Vorrunde besiegte die U 21 der Clubberer alle Spitzenmannschaft und könnte sogar noch weiter vorne liegen, wenn sie nicht gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld oder dem Keller Punkte liegen gelassen hätte.

„Das ist natürlich auch unsere Hoffnung“, sagt Bobenstetter, der sich nur ungern an den Heimspiel-Krimi in der Vorrunde erinnert, als sein Team ständig einem Rückstand hinterhergelaufen ist. Als Aleks Petrovic in der 93. Minute im Elfmeterduell gegen Benjamin Uphoff den 3:3-Ausgleich vergeben hatte, markierte die Prinzen-Crew nach einem Konter den Treffer zum 4:2-Endstand.

Für Uphoff ging es wenige Tage später zum VfB Stuttgart und Patrick Erras stieg in den Profikader auf. Im Winter mussten die Nürnberger Kapitän Christopher Theisen (Fortuna Köln) und Torjäger Vitalij Lux (Unterhaching) ziehen lassen, doch die nächsten Top-Talente haben die Lücken schon wieder geschlossen: Die 19-jährigen Philipp Hercher und Cedric Teuchert dürfen schon bei den Profis trainieren.

„Auch wenn Nürnberg sicherlich noch einen Tick stärker sein wird als Fürth, haben wir vergangene Woche beim 1:1 gezeigt, dass wir mit den Profi-Reserven konditionell mithalten können“, sieht Bobenstetter im Auftritt seiner Truppe gegen Fürth eine Bestätigung, dass trotz der Widrigkeiten in der Vorbereitung gut gearbeitet wurde: „Wir haben nicht nur mitlaufen können, sondern am Ende sogar noch Druck gemacht. Wir fahren mit 16 fitten Spielern nach Nürnberg. Da ist auf jeden Fall was möglich.“ Petrovic und Patrick Walleth haben ihre Sperren abgesessen und sind wieder an Bord. Dagegen muss Markus Grübl wegen seiner Reizung im Knie zuschauen.

Quelle: fussball-vorort.de

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