Eching mit Niederlage gegen Neu-Spitzenreiter

Dezimierte Zebra-Herde verkauft sich bei 1:4 teuer

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Die Echinger verloren ihr Spiel beim FC Ismaning mit 1:4.

TSV Eching – Eine letztlich klare 1:4-Niederlage beim neuen Spitzenreiter FC Ismaning lässt die Relegationssgeister zum TSV Eching zurückkehren.

Denn um am letzten Spieltag nicht auf die Zwischenresultate in Töging (gegen Deisenhofen) und Manching (empfängt Hallbergmoos) schauen zu müssen, benötigt das Team von Trainer Fredi Ostertag unbedingt einen Punkt im Duell mit dem FC Gerolfing.

Man kann dem Coach nur wünschen, dass zu seinem Abschiedsspiel dann auch wieder alle Akteure mit von der Partie sein werden. In Ismaning standen mit Philipp Schuler, Marco Doms und Pascal Preller gleich drei Spieler aufgrund anderweitiger Termine nicht zur Verfügung.

Der Kader reduzierte sich somit auf elf Mann fürs Feld und zwei Keeper. Die Nummern 14 und 15 im Aufgebot stellten mit Tobias Brand und Alexander Ritschl – zwei aus der Echinger AH. Im Tor erhielt Franz Hornof wieder den Vorzug gegenüber Ali Kestler. Kapitän Mustafa Kantar startete als einzige Spitze, während Marc Gundel wegen Trainingsrückstands zunächst auf der Bank saß.

Doch die dezimierte Zebra-Herde verkaufte sich teuer und ging sogar in Führung: Kantar zirkelte einen Freistoß gefühlvoll ins Kreuzeck (42.). Wenige Minuten zuvor forderten die Gäste gar einen Strafstoß, als Ahmet Yüksel elfmeterreif gefoult wurde. „Das hätte das Gespann sehen müssen“, fand Ostertag. Zum zweiten Echinger Treffer fehlte dennoch nicht viel. Florian Bittner versuchte aus knapp 50 Metern, den zu weit aufgerückten FCI-Schlussmann zu überlupfen – knapp verfehlt.

„Nach der Pause wurde der Druck dann zu groß“, gab Ostertag zu. In einem rassigen Derby setzte sich die „hervorragende Qualität“ des FCI immer mehr durch. Die Gegentore waren nur noch eine Frage der Zeit – auch, wenn sie mitunter wieder aus individuellen Unachtsamkeiten der Echinger entstanden. „Trotzdem Kompliment für die kämpferische Leistung“, so Ostertag.

Jochen Jürgens

Quelle: fussball-vorort.de

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