Schromm: "Ein super Typ"

Doppelpack im Test! Stürmt Stephan Hain bald für Haching?

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(Noch?) im Tirkot von Franz Rahtmann: Ex-Löwe Stephan Hain, der gegen Unterföhring zwei Treffer erzielen konnte.

SpVgg Unterhaching - Arbeitet Unterhaching an einem Transfercoup? Beim Testspiel am Mittwoch lief Ex-Löwe Stephan Hain für die SpVgg auf und markierte prompt zwei Treffer.

Offiziell hält sich Stephan Hain im Moment bei der SpVgg Unterhaching nur fit. "Seit diesem Montag trainiert er bei uns", bestätigt Haching-Coach Claus Schromm gegenüber der tz. Der Vertrag des Stürmers beim TSV 1860 läuft aus und wird nicht von den Löwen verlängert. Bereits im März gab es Gerüchte, ob der 27-Jährige zur kommenden Saison beim DFB-Pokal-Achtelfinalist der Saison 2015/2016 anheuert.

Am Dienstagabend testete die Elf von Trainer Claus Schromm erfolgreich gegen den FC Unterföhring und gewann mit 5:2 gegen den ambitionierten Bayernligist. Mit von der Partie war Hain, der "inkognito" zwei Treffer für die Spielvereinigung erzielt hat. Aufmerksame Zuschauer werden sich zunächst gewundert haben, denn Hain lief im Trikot des lange verletzten Franz Rathmann auf. "Wir hatten einfach kein Hain-Trikot", gibt Trainer Claus Schromm auf Nachfrage lachend zu. Neben dem 27-Jährigen waren für Haching noch Sascha Bigalke, Orestis Kiomourtzoglou und Testspieler Fatjon Celani erfolgreich.

Für die Hachinger würde eine Verpflichtung Hains auf jeden Fall Sinn machen. Der Stürmer hat in der 1. und 2. Bundesliga gespielt und könnte der jungen Truppe sicherlich mit seiner Routine weiterhelfen. "Stephan ist ein super Typ, keine Frage", schwärmt Schromm. Sein Berater Stefan Drössler prüft aktuell auch andere Möglichkeiten. "Es gibt Anfragen aus der 2. und 3. Liga und aus dem Ausland", sagt er im Gespräch mit Fussball Vorort. Ein solcher Stürmer, der ablösefrei und jetzt endlich wieder topfit ist, ist immer gefragt."

Problematisch könnte es in der Gehaltsfrage werden. Nach seinem Engagement an der Grünwalder Straße müsste der Rekordhalter des schnellsten Jokertors der Bundesliga-Geschichte sicherlich Abstriche machen."Stephan ist sehr bodenständig. Für ihn ist auch das Gesamtpaket wichtig", sagt Drössler und lässt dabei durchblicken, dass Hain gerne im südlichen Teil Deutschlands bleiben würde. Eine entscheidende Rolle könnte auch Haching-Präsident Manni Schwabl spielen. Er ist mit Hain gut bekannt und schätzt vor allem dessen menschlichen Qualitäten.

Vielleicht kann ihn die Spielvereinigung ja mit einem Anschlussvertrag oder einem Job in der erfolgreichen Jugendarbeit locken. Trainer Schromm macht jedenfalls keinen Hehl daraus, dass er sich eine Zusammenarbeit mit Hain gut vorstellen kann: "Dass Stephan ein interessanter Spieler ist - darüber brauchen wir nicht zu diskutieren", sagt der 47-Jährige. "Erst mal ist er aber nur da, um bei uns mitzutrainieren. Wir haben gesagt, wir warten bis Ende der Woche. Dann setzten wir uns nochmal zusammen."

Text: Sina Ojo/Jörg Bullinger

 

Quelle: fussball-vorort.de

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