Garching reist nach Rosenheim

Doppelter Bänderriss: Baki fehlt dem VfR Garching

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Zwangspause für Markus Baki (M.). Er fällt nach dem Spiel gegen den TSV 1860 II länger aus.

VfR Garching – Die Regionalliga wird gerne intern in Gruppen eingeteilt. Die Aufsteiger sollen erst einmal untereinander die Abstiegs- und Relegationsplätze ausspielen.

Mit dem Auswärtsspiel heute (19 Uhr) beim TSV 1860 Rosenheim erwartet den VfR Garching nun eines dieser Regionalligaduelle auf Augenhöhe.

Mit vier Punkten aus sechs Spielen sind die Rosenheimer etwas schlechter gestartet als Garching, das nach zwei Heimsiegen schon sechs Zähler gesammelt hat. Der Mitaufsteiger aus der Bayernliga Süd, dessen Weg über die Relegation führte, hat schon Ausrufezeichen gesetzt. Bei den Niederlagen gegen Unterhaching (1:2) und den TSV 1860 München II (0:1) war Rosenheim nahe dran an einer Überraschung.

Garchings Trainer Daniel Weber zieht den Hut: „Die Rosenheimer haben gezeigt, dass sie eine Idee haben, wie sie in der Liga bleiben wollen.“ Im Duell der beiden Aufsteiger aus der Bayernliga Süd erwartet Weber die Gastgeber nicht so defensiv wie zuletzt, dafür aber auf Kampf ausgerichtet. Der VfR werde sich nicht umstellen, „denn wir wollen unseren Stiefel umsetzen. Die bisherigen Ergebnisse sprechen für uns.“

Weber ist sich bewusst, dass die direkten Vergleiche der vier Aufsteiger im Abstiegskampf entscheidenden Charakter haben. Mit Rosenheim, Hof und Seligenporten stehen drei Neulinge auf den letzten Plätzen nach fünf Spieltagen.

Die Garchinger haben aber ein Problem zu lösen, das am Samstag schon traurig durch das Seestadion humpelte. Markus Baki war bislang der Shootingstar des Teams und aus der ersten Elf nicht mehr wegzudenken. Nun setzt ihn ein doppelter Bänderriss für vier bis acht Wochen außer Gefecht. Niko Salassidis, der in der vergangenen Saison verletzt die Rückrunde verpasste, rückt nun auf seine Position. Weber sieht ihn körperlich wieder bei 100 Prozent, aber spieltaktisch noch mit Defiziten. Er setzt nun auf den Turbolerneffekt: „Niko wird ins kalte Wasser geschmissen und muss jetzt ganz schnell schwimmen lernen.“ Plan B ist Allzweckwaffe Mike Niebauer, der als rechter Verteidiger viele starke Leistungen ablieferte.

Beim 11:0-Trainingsspiel im Pokal gegen den ESV München durften sich die Reservisten zeigen, aber das ganz große Ausrufezeichen konnten sie offenbar nicht setzen. „Alle haben ihre Sache im Team gut gemacht“, sagt Weber diplomatisch. Deshalb deutet vieles darauf hin, dass die zuletzt überzeugende Formation weitestgehend unverändert ran darf.

Text: Nico Bauer

 

Aufstellung: Maus – Salassidis, Mayer, Göpfert, Suck – Wenninger, F. de Prato (Ball) – Staudigl, D. Niebauer, M. Niebauer (Goia) – Eisgruber.

Quelle: fussball-vorort.de

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