Im Stile einer Spitzenmannschaft

Dreckiger Sieg: Faber trifft spät vom Punkt

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Kampfbetonte Partie: Der spätere Torschütze Andreas Faber (vorne) im Duell mit einem Wolfratshauser..

FC Unterföhring - Spitzenmannschaften im Fußball zeichnen sich auch aus, dreckige Siege einzufahren. In der Hinrunde der Bayernliga endeten solche Spiele gerne einmal 1:1, aber diesmal brachte der FCU mit einem späten Elfmeter die dreckigen drei Punkte nach Hause.

Der Tabellenletzte aus Wolfratshausen hatte sich für das Gastspiel in Unterföhring vorgenommen, einem der spielstärksten Teams der Liga vor allem Kampf entgegenzusetzen. Deshalb war die Gegenwehr diesmal auf einem ganz anderen Level als in der vergangenen Woche die des FC Ismaning. Wolfratshausen gewann eine halbe Stunde lang die Mehrzahl der Zweikämpfe und hielt den FCU mit wenig Mühe fern vom eigenen Tor. Unterföhring kickte enttäuschend, bekam dann aber doch noch zu sehen, warum der Gast das Ende der Tabelle ziert. Aus dem Nichts legten die Wolfratshauser mit riesigen Abwehrböcken dem Favoriten drei Monsterchancen auf, um sie regelrecht zur Pausenführung zu zwingen. Aus dem Dreierpack hätte der FCU eigentlich zwei Treffer machen müssen.

Nach der Pause legten die Unterföhringer dann zu und brachten den qualitativen Unterschied der Teams doch zum Tragen. Die Gäste konnten nur noch reagieren, hatten kaum Entlastung und gewannen auch nicht mehr so viele Zweikämpfe. Dennoch stand lange das 0:0 auf der Anzeigentafel.

In der 76. Minute schirmte Alexander Hollering nach einer Hereingabe von rechts den Ball ab und der fallende Gegner stand schon kurz vor dem Elfmeterfoul. Als der Angreifer die Kugel ablegen wollte, fuhr der Gegenspieler auch noch die Hand aus und der Elfmeter war perfekt. Diese Chance ließ sich Andreas Faber dann auch nicht entgehen. Den Treffer hatte er sich auch verdient, nachdem der Torwart in der 68. Minute einen Freistoß des Unterföhringer Chefangreifers mit einer Glanztat an die Latte gelenkt hatte. In der starken Phase des FCU rund um das goldene Tor hatte dann auch noch der eingewechselte Michael Krabler eine gute Möglichkeit (81.)

Trainer Andreas Pummer war anschließend hoch zufrieden und verwies darauf, dass die Gegner bei zwei Siegen ohne Gegentor in 180 Minuten so gut wie keine Torchancen hatten. Und dazu würden genau diese dreckigen 1:0-Siege wie der gegen Wolfratshausen den Ausschlag geben, wie weit oben in der Tabelle am Ende eine Mannschaft steht.

Quelle: fussball-vorort.de

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