Olwa-Debüt verkommt zur Randnotiz

Drei Platzverweise! Ismaning erwischt es knüppeldick

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Er ging erst in der Nachspielzeit: Auch Alexander Buch wurde vom Platz gestellt.

FC Ismaning - Zwei rote Karten und ein Elfmeter waren einfach zu viel: In zehn turbulenten Minuten wurde gestern der Bayernligist FC Ismaning beim 0:2 (0:1) in Rain auf die Verliererstraße geschickt.

Eine halbe Stunde lang sahen die Zuschauer in Rain ein Fußballspiel, in dem die Gäste aus Ismaning leichte Vorteile hatten. Bitter für die Gäste war, dass Gerrit Arzberger in der 4. Minute völlig frei vor dem Tor an dem glänzend parierenden Schlussmann scheiterte. Später strich noch ein Schuss von Manuel Ring knapp am Tor vorbei (19.).

Völlig kurios wurde es nach einer halben Stunde, als Schiedsrichter Jürgen Steckermeier zur Hauptperson auf dem Rasen wurde. Adrian Joszt foulte kurz vor dem Strafraum, wofür die Gastgeber vehement einen Elfmeter forderten. Der Schiedsrichter entschied sich dann zur Überraschung aller für einen Freistoß und eine rote Karte für Joszt, der letzter Mann gewesen sein soll. Dieser Freistoß wiederum krachte in die Mauer. Mit dem Ergebnis, dass der Referee ein Handspiel sah.

Bei den Protesten der Gäste sah Daniel Steinacher Gelb, den Elfmeter nutzte Rain zur Führung. Kurz darauf musste dann auch Steinacher gehen mit Gelbrot.

Dieses Foul war eine wesentlich deutlichere Notbremse als zuvor das Foul von Joszt. Mit zwei Mann weniger auf dem Platz musste Trainer Xhevat Muriqi einen neuen Defensivmann bringen. Neuzugang David Tomasevic war kaum auf dem Feld, als die Hausherren das 2:0 nachlegten und damit für die Vorentscheidung sorgten. Schade, weil Ismaning trotz der Unterzahl forsch mitspielte.

Die Einwechslung von Malcom Olwa-Luta blieb eine Randnotiz. Am Nachmittag war die Spielgenehmigung für den Neuzugang eingetroffen, der vergangene Saison noch beim SV Heimstetten gespielt hatte. Ismaning konnte sich mit zwei Toren Rückstand und zwei Mann weniger nur noch um Schadensbegrenzung bemühen. Nach einem weiteren Gelbrot von Alexander Buch brachten die entnervten Ismaninger die Partie mit acht Mann zu Ende.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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