Fürstenfeldbruck überwintert auf Relegationsplatz

Dreier gegen Hertha: Madars Treffer erlöst Fürstenfeldbruck

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Überragender Mann auf dem Kunstrasen war der Akzente setzende Angreifer Matthias Streun.

SC Fürstenfeldbruck – Nach einem aufgrund einer starken zweiten Halbzeit verdienten 2:0-Sieg über Hertha München überwintert der SC Fürstenfeldbruck nun doch nicht auf einem der drei direkten Abstiegsplätze.

Vielmehr ist die lange Zeit kriselnde Bezirksliga-Elf von Trainer Michael Westermairauf einen der beiden Relegationsplätze geklettert und hat den Abstand zum rettenden Ufer auf nur noch einen Punkt verkürzt.

In den ersten 45 Minuten lieferten sich der Tabellensechste aus der Landeshauptstadt und die Brucker in teilweise hitziger Atmosphäre bissige Zweikämpfe auf dem Kunstrasen. Was auch dem milden Auftritt des Münchner Schiedsrichters Martin Horne (SV Bajuwaren) geschuldet war, der zu viel ermahnte statt einfach mal die Gelbe Karte zu zücken. „Wir sind hinten gut gestanden, haben es aber nicht geschafft, erfolgreich in die Tiefe zu spielen“, entschuldigte Westermair die zwei gefühlten Chancen, die sich für seine Elf erst gegen Ende der ersten 45 Minuten ergaben.

Die Pässe in die Tiefe habe er in der Pause besonders angesprochen, erklärte Westermair hinterher und freute sich, dass seine Spieler in den zweiten 45 Minuten das beherzigt haben, was ihnen der Trainer mit auf den Weg gegeben hatte. Nach dem 1:0, das Nicolas Felser auf Vorarbeit von Matthias Streun und Tamas Madar vollstreckt hatte, setzte vor allem der überragende Streun Akzente. Das erlösende 2:0 wollte zunächst aber einfach nicht fallen. Erst drei Minuten vor Schluss erlöste Madar die 65 zitternden Zuschauer.

Text: Dieter Metzler

Quelle: fussball-vorort.de

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