Unterföhring empfängt den TSV Landsberg

Im dritten Versuch: FCU peilt ersten Heimsieg an

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Im dritten Anlauf: Der FC Unterföhring will endlich auch daheim jubeln.

FC Unterföhring – Auswärts hui, daheim pfui: Um wieder in die Spitze der Bayernliga aufzurücken, muss der FC Unterföhring im Heimspiel gegen den TSV Landsberg (heute, 19.30 Uhr) mit dem Gesetz der Serie brechen.

Gewöhnlich sind die Unterföhringer extrem heimstark, sie waren auch in der vergangenen Saison die Nummer zwei der Heimtabelle.

Doch im Stadion an der Bergstraße gab es heuer zwei schmerzhafte Derby-Niederlagen gegen Ismaning und Heimstetten, die mit drei Auswärtssiegen kompensiert wurden. Trainer Andreas Pummer wurmt das enorm, weil er gerade in Heimspielen den eigenen Fans Freude machen möchte.

Gegen Landsberg ist die Chance auf ein Torspektakel statistisch gesehen so groß wie gegen keine andere Mannschaft. In den bislang acht Duellen der Clubs fielen im Durchschnitt 4,875 Tore und nur einmal weniger als drei. Mit 2:1 und 3:3 war Unterföhring in der vergangenen Saison der Punktsieger im Schlagabtausch. „Es wird auch diesmal wieder eine interessante Aufgabe“, sagt Pummer, „weil Landsberg eine richtig gute Mannschaft mit vielen regionalligaerfahrenen Spielern hat.“

Mit vier Punkten aus sechs Spielen ist Landsberg aber nicht übermächtig gestartet. Beim FCU ist der Konkurrenzkampf entbrannt: Yasin Yilmaz ist nach seiner Verletzung wieder voll da, und Martin Büchel hat seinen Trainingsrückstand aufgeholt. Trainer Pummer genießt diese Qual der Wahl. „Der FC Unterföhring war in der Breite noch nie so gut aufgestellt wie diese Saison."

Wer heute Abend unter die ersten Elf kommen möchte, der muss zuvor eine Woche lang Gas geben. Zuletzt brachte beispielsweise Pascal Putta sehr ordentliche Leistungen und kam deshalb in Pipinsried als Außenverteidiger zum Zug. „Wenn er gut ist, muss eben auch einmal ein Uwe Schlottner auf die Bank“, sagt Pummer. Der Trainer sieht keinen Bedarf, sich wöchentlich für alle Entscheidungen rechtfertigen zu müssen: „Wenn ein Spieler einmal draußen sitzt, dann ist das halt so. Wenn das dann einmal drei Wochen lang der Fall ist, gibt’s ein Einzelgespräch.“

In Landsberg heißt es nun, den ersten Heimsieg der Saison im dritten Anlauf einzufahren. „Zu Hause müssen wir jetzt einfach wieder einmal gewinnen. Aber wenn es diesmal nicht klappen sollte, male ich auch nicht den Teufel an die Wand.“ Für den Coach des FCU ist der Premieren-Dreier an der Bergstraße nur noch eine Frage der Zeit.

Text: Nico Bauer

Aufstellung: Fritz – Putta, Brandstetter, Kelmendi, Mayer – Hofmann (Büchel), Yilmaz – A. Arkadas (Krabler), T. Arkadas, Dora (Hollering) – Faber.

Quelle: fussball-vorort.de

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