TSV kassiert Gegentore neun bis elf

Eching bleibt Schießbude der Liga

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Fehlendes Engagement konnte man Eching beim ASV nicht vorwerfen. Allerdings unterliefen der Kalichman-Truppe erneut zu viele Fehler.

TSV Eching - Die Defensivmisere des TSV Eching geht weiter. Auch im vierten Spiel gab es drei Gegentore – und mit dem 1:3 (0:2) beim ASV Dachau eine unter dem Strich vermeidbare Niederlage.

Trainer Willi Kalichman hat zwischen dem Mittwochsspiel und der Fahrt nach Dachau viel nachgedacht über seine Hühnerhaufen-Abwehr, die mit acht Gegentoren in drei Spielen sogar noch einigermaßen gut bedient ist. Er entschied sich für die kleine Rotation: mit Jan Strehlow für den in Urlaub gefahrenen Ante Basic. Da Rupert Poschenrieder nächste Woche beruflich verhindert ist, beließ der Trainer die Innenverteidigung noch einmal so beisammen.

Eigentlich waren in Dachau die beiden Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau unterwegs. Eching hätte leicht mitkicken können. Aber wieder einmal wurde es dem Gegner erschreckend leicht gemacht, zu Tormöglichkeiten zu kommen. Bezeichnend war, dass zwei der drei Tore fielen, weil die Echinger bei abprallenden Bällen von Torwart Kestler nicht bei der Sache waren und die Dachauer ungehindert den Nachschuss bekamen. So etwas darf auf Landesliganiveau nicht passieren.

Ein ausdrückliches Lob bekam Torwart Kestler, der schon in Hallbergmoos und gegen Türkgücü großen Anteil an den zwei Remis hatte. „Ohne ihn hätten wir auch leicht sechs bis sieben Stück kassieren können“, sagte Kalichman.

Die Echinger zeigten nach der Pause (0:2) wie schon bei der Aufholjagd gegen Kastl Moral. Der zur Pause eingewechselte Hassan Aden machte schnell den Anschlusstreffer und Eching hatte eine gute halbe Stunde Zeit, um noch einen Punkt mitzunehmen. In einem ausgeglichenen Spiel kamen die Gäste dann aber nicht mehr wirklich zu Torszenen. „Beim letzten Ball haben wir immer das Falsche gemacht“, schimpfte Kalichman. Speziell in den Minuten nach dem 1:2 waren die Dachauer von der Rolle, was aber Eching nicht nutzen konnte.

Während der ASV mit acht Punkten aus vier Spielen auf den zweiten Tabellenplatz kletterte, sind die Zebras weiterhin einsame Spitze in der Tabelle der meisten Gegentore. Elf Treffer in vier Partien, das sind 2,75 in 90 Minuten – unübersehbare Alarmzeichen. Selbst der Tabellenletzte Karlsfeld kassierte nur acht Hütten in den ersten Partien. Willi Kalichman kündigt deshalb an, auch den eisernen Besen in dieser Woche wieder auszupacken: „Wir geraten nicht in Panik, aber so können wir definitiv nicht weiter machen.“

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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