Start in die Landesligasaison

Eching: Klassenziel "Liga-Erhalt“

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Mission „Liga-Erhalt“ kann beginnen. Vorne (v. l.): Schatzmeister Wolfgang Nagl, Raphael Schneider, Daniel Hahner, Olcey Topuz, Mustafa Hess, Allessandro Kestler, Marko Juric, Philipp Schuler, Marc Gundel sowie Co-Trainer und Spieler Florian Bittner. In der mittleren Reihe (v. l.): Jan Strehlow, Florian Höltl, Severin Ramstötter, Rupert Poschenrieder, Diop Yakhya, Hassan Aden, Tim Rebenschütz, Ante Basic, Umut Erkek. Dahinter (v. l.): Trainer Willi Kalichman, 3. Vorsitzender Bernd Labermeier, Pascal Preller, Marco Doms, Kevin Stoiber (neuester Abgang zum SV Mering), Gonzalo del Valle Ledesma, Ahmet Yüksel, Presse-Stadionsprecher Hans Wieser und Betreuer Jens Holzapfel

TSV Eching - Auf ein Neues! Für den TSV Eching geht es nur um den Klassenerhalt in der neuen Landesliga-Runde.

In den vergangenen Jahren hat der TSV Eching sich immer recht souverän behauptet und den Klassenerhalt in der Landesliga ohne Nachsitzen in nervigen Relegationsspielen geschafft. In der an diesem Wochenende beginnenden Saison 2016/17 könnte das Unterfangen deutlich schwieriger werden, weil dem Verein mehr als die halbe Stamm-Mannschaft weggebrochen ist. Das Klassenziel muss mit einem neuen Team gemeistert werden, in dem viele junge – aus unteren Ligen gekommene Kicker – berühmt werden wollen.

Der neue Chefcoach Willi Kalichman war einst ein überragender Torwart und weiß daher bestens, wie wichtig ein funktionierender Abwehrverbund ist: „Wenn du hinten kein Tor kassierst, dann verlierst du auch das Spiel nicht.“ Echings Problem sind besonders die Abgänge aus dem hinteren Bereich. „Uns ist die komplette Viererkette samt Torwart flöten gegangen“, sagt der Trainer. Diese Woche kam der finale Genickschlag mit dem Abgang von Kevin Stoiber, der ab sofort von Eching zum TSV Mering pendelt. Bei dem schwäbischen Landesligisten ist mit dem 1860-Profi Sascha Mölders als Trainer die Meisterschaft das Ziel. „Unser Vorhaben Klassenerhalt war ihm leider zu wenig“, sagt Kalichman. Dafür kam kurz vor dem ersten Spiel mit Arthur Frank aber ein interessanter Mann, der schon für den VfB Oldenburg kickte. Im Tor und in der Abwehr ist alles neu. Ein blindes Verständnis nach gut einem Monat Vorbereitung käme einem achten Weltwunder gleich.

Kalichman jammert aber nicht über die Verluste, sondern lobt die Fortschritte und Entwicklungen seiner Mannschaft, „die auch in den nächsten Wochen noch die eine oder andere Stellschraube anziehen muss“. Gut aufgestellt sieht der sportlich Verantwortliche seinen Kader bei den Offensivspielern, bei denen ein reger Konkurrenzkampf herrscht und mehrere Leute die Qualität haben, Spiele entscheiden zu können.

Die Tormaschine der vergangenen Jahre, Fabi Hrgota, ist vorerst als Joker für die letzten 20 Minuten vorgesehen, wenn Eching noch ein Tor braucht. Hrgota hat aus beruflichen Gründen in der Vorbereitung nur eine Trainingseinheit bestreiten können und ist derzeit nur als Teilzeitangreifer hilfreich.

„Wir sind sicher kein Kanonenfutter“, ist Kalichmans Ansage an die Spötter, die Eching angesichts der vielen Abgänge auf einer Abschiedstournee durch die Landesliga sehen. Erster Gegner der Abstiegskampfsaison ist am Samstag um 15 Uhr im heimischen Willi-Widhopf-Stadion der Aufsteiger TSV Kastl, der sich unter anderem mit drei Spielern aus der Bayernliga gut verstärkt hat.

Kalichman sieht der Aufgabe mit gemischten Gefühlen entgegen, „weil es immer schwierig ist, gleich am Anfang gegen einen Aufsteiger spielen zu müssen“. Die Echinger werden zwar erst einmal vorsichtig die Runde eröffnen, aber ihr Coach fordert auch Selbstvertrauen: „Wir wollen unserem Gegner schon auch unser Spiel aufs Auge drücken.“

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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