Kalichman-Elf will nächsten Sieg

TSV Eching vor "Mammutaufgabe" in Traunstein

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Tief stehen: Echings Trainer Willi Kalichman hat einen klaren Plan gegen Chiemgau Traunstein.

TSV Eching – Endlich sind die Ferien vorbei. Doch eine große Auswahl an Spielern hat der TSV Eching deshalb noch lange nicht. Auch zum heutigen Gastspiel beim SB Chiemgau Traunstein (19.30 Uhr) fährt der Landesligist mit einem überschaubaren Kader. Aber mit einem klaren Plan.

Mit Philipp Schuler ist heute der letzte Echinger Kaderspieler aus den Ferien zurück. Während der Woche hat sich Trainer Willi Kalichman aber noch nicht entschieden, ob er seinen Rückkehrer bereits in Traunstein auf die Bank setzt. Ahmet Yüksel wollte sich nach vier Wochen Urlaub in der Zweiten Mannschaft wieder in Form bringen und zog sich dort prompt eine Gehirnerschütterung zu. Dass die Reservebank prominent besetzt ist, dafür sorgt Fabi Hrgota, dessen Verletzung Geschichte ist.

Trainer Kalichman möchte die Mannschaft, die zuletzt bei den Unentschieden gegen Geretsried (2:2) und in Karlsfeld (1:1) überzeugt hat, so beibehalten. Für den weiterhin angeschlagenen Rupert Poschenrieder bildet Christian Trasberger zusammen mit Co-Trainer Florian Bittner die Innenverteidigung. Die beiden Wortführer in der Abwehrzentrale haben der Truppe zuletzt Sicherheit gegeben. Trasberger kommt dem Trainer als Führungsspieler auch sehr gelegen, „weil der Flo Bittner jetzt nicht mehr alles alleine machen muss“.

Für das Gastspiel in Traunstein hat Kalichman einen Plan, der für ihn schon einmal „vorgetestet“ wurde. Im Gespräch mit dem Trainer von Eintracht Karlsfeld sagte der Echinger Coach, dass Traunstein nicht das Spiel machen könne und gegen tief stehende Mannschaften schnell hilflos agiere. Die Karlsfelder machten es so und gewannen auswärts mit 3:1. Am vergangenen Wochenende beim Echinger 1:1 in Karlsfeld bekam Kalichman die Bestätigung, dass mit dieser Taktik die Erfolgsaussichten  im Chiemgau gut sind.

Die Echinger werden nun also nach Karlsfelder Vorbild den auf Konter lauernden Spielverderber geben. Dabei könnte auch die große Zuschauerkulisse in Traunstein mit mehreren Hundert Menschen den Zebras in die Karten spielen: Die Erwartungen bei dem ambitionierten Verein sind hoch, und so wird gerne schon mal ab der zehnten Minute an der Bande gemurrt, wenn es nicht so richtig läuft. Die Traunsteiner haben zudem noch daran zu knabbern, dass Toptorjäger Stefan Mauerkirchner kürzlich nach Buchbach wechselte. „Das wird eine Mammutaufgabe“, so Kalichman, „aber unlösbar ist sie nicht.“

Im Hinterkopf haben die Echinger nach den beiden jüngsten Ausgleichstreffern in der Nachspielzeit, dass sie auch spät immer für ein Tor gut sind. Kalichman betont allerdings, dass er nicht die Duselbrüder von der Dietersheimer Straße trainiert: „Das Glück hat meistens nur der Tüchtige. Wir haben uns mit unseren Leistungen diese Erfolge auch verdient.“

Text:Nico Bauer

Aufstellung: Kestler – Strehlow, Trasberger, Bittner, Basic – Del Valle Ledesma, Hahner, Juric – Höltl, Doms – Aden.

Quelle: fussball-vorort.de

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