Landesliga Südost

Eching will trotz Preller-Abgang moralischen Aufschwung nutzen

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Stoßgebet zum Himmel: Nicht nur eines wird Trainer Willi Kalichman nach den überraschenden Abgängen zuletzt losgelassen haben.

TSV Eching - Und wieder einer weg. Das ist derzeit das Echinger Wochenmotto, bis mit der Schließung des Transferfensters Ende August ein Albtraum zu Ende geht.

Täglich grüßt bekanntlich das Murmeltier und jede Woche verknappt der TSV seinen Kader. Zum Preller-Abgang verabschiedeten sich Hassan Aden und Umut Erkek in den Urlaub. Dem gegenüber steht zumindest ein Rückkehrer mit „Altmeister“ Fabi Hrgota, dessen drei Wochen Ferien zu Ende sind. Wie sehr er ohne Training aus dem Stand helfen kann, wird man am Samstag sehen.

Rund um den Platz wird dann aber sicher noch die Causa Preller diskutiert werden: 2014 kam der Spieler mit Willi Kalichman aus Kammerberg und trug dann 41 Mal das Trikot des TSV, machte sechs Tore. „Ich hatte ihn sieben Jahre als Spieler und er war wie ein Sohn“, sagt Kalichman. Zwischen den Worten ist bei ihm die Sorge zu spüren um einen jungen Mann, der ihm menschlich ans Herz gewachsen ist. Kalichman war selbst einst zwei Jahre bei Türkgücü und weiß, dass Preller dort nicht im Verein die familiäre Herzwärme wie in Eching bekommen wird. Sollte das Experiment des 26-Jährigen schiefgehen, stehen an der Dietersheimer Straße jederzeit alle Türen für die Rückkehr offen.

Die Gegenwart für den Trainer des TSV besteht aus dem moralischen Aufschwung nach dem Sensationssieg in Vilsbiburg und den nachrückenden Spielern aus der Zweiten Mannschaft, die nun ganz schnell in die Erste Elf rücken könnten. „Wir sind begrenzt, aber wir halten zusammen“, sagt Kalichman.

Seine Truppe müsse die Rückschläge meistern und gestärkt daraus herausgehen. Auch der nächste Gegner Freilassing sei nur als geschlossene Einheit zu besiegen. Ärgerlich ist natürlich, dass die so stark verbesserte Defensive der Echinger zumindest auf der Position des Außenverteidigers umgestellt werden muss. Auch in vorderster Front ist es wahrscheinlich, dass es das eine oder andere Landesliga-Debüt geben wird.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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