Haching erwartet Aufsteiger Rosenheim

Einsiedler freut sich auf Wiedersehen mit seinem Heimatverein

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Markus Einsiedler trifft auf seinen ehemaligen Verein TSV 1860 Rosenheim.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching empfängt zum Rückrundenauftakt an diesem Samstag (14 Uhr) im Unterhachinger Sportpark den TSV 1860 Rosenheim. Das Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten Tabellen-14. der Regionalliga Bayern ist vor allem für Hachings Stürmer Markus Einsiedler eine besondere

Der 27-jährige Angreifer verbrachte seine fußballerische Jugend bei den „Sechzgern“. Nachdem der großgewachsene Offensivmann ein kurzes Gastspiel bei Wacker Burghausen hatte, spielte Einsiedler dann im Herrenbereich von 2009 bis 2015 sechs Jahre lang wieder für Rosenheim, bevor er zur SpVgg wechselte. „Es geht gegen meinen Ex-Klub, da freut man sich natürlich, wenn man alte Bekannte wieder sieht“, sagt Einsiedler. Bereits im Hinspiel hat der Aufsteiger den Hachingern das Leben beim 2:1 am ersten Spieltag einiges abgerungen. SpVgg-Cheftrainer Claus Schromm bleibt zurückhaltend: „Die Rosenheimer haben als Aufsteiger bisher eine respektable Saison gespielt und sich ziemlich teuer verkauft. Beim Hinspiel haben sie es uns richtig schwer gemacht, daher wissen wir, was auf uns zu kommt“, sagt Schromm.“

Zwar verfügen die zuletzt fünfmal in Serie erfolglosen Rosenheimer über den schwächsten Sturm der Liga, allerdings ist das Abwehrbollwerk der 1860er gefürchtet. Erst 24 Gegentore hat der TSV kassiert – der fünfbeste Wert der Liga. „Ich denke, dass wir uns zu Hause etwas leichter tun als auswärts. Es gibt wenige Mannschaften, de so defensiv spielen. Wenn es uns gelingt, am Anfang Tore wieder Tore zu schießen, dann wird es gut laufen für uns. Wenn es lange 0:0 steht, wird es eine zähe Partie“, blickt Einsiedler voraus. Seine persönliche Situation als Einwechselspieler hinter Sascha Bigalke und Top-Torjäger Stephan Hain sieht der Pokal-Held und Publikumsliebling Einsiedler mit zwiespältigen Gefühlen: „Natürlich ist es unbefriedigend, wenn man nicht spielt. Aber wenn meine Konkurrenz trifft, ist es eben schwierig. Es geht aber oft schnell, dass man wieder im Geschäft ist. Deswegen muss man da abwarten.“  

SpVgg Unterhaching: Marinovic – Bauer, Nicu, Winkler, Dombrowka – J.-P. Müller, Stahl, Taffertshofer, Steinherr – Bigalke, Hain

Text: Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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