Viele Parallelen zur vorherigen Partie

Erneuter Held: Lushi schießt FCP zu nächstem Dreier

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Torschützen unter sich: Philip Grahammer erzielte das 1:1, Atdhedon Lushi markierte die FCP-Tore zwei und drei.

FC Pipinsried - Déjà-vu-Erlebnis in der Bayernliga. Beim Nachholspiel in Kottern fühlten sich die Pipinsrieder Fans an das vergangene Wochenende erinnert.

Ein Dreier für ihr Team, zwei Tore von Atdhedon Lushi – und jede Menge weitere Parallelen zum Derby gegen 65 Dachau machten das Match für sie zu einem Erlebnis der mystischen Art. Den Pipinsrieder Spielern wars wurscht, sie bejubelten einen 3:2-Sieg bei einem selbst ernannten Aufstiegskandidaten.

Das Match der Mannschaft aus dem Dachauer Hinterland in Kottern war über weite Strecken eine Blaupause des jüngsten Derbys gegen den TSV 1865 Dachau. Gegen Dachau kassierte Pipinsried einen schnellen Gegentreffer (4. Minute), in Kottern schlug es in der 6. Minute im FCP-Kasten ein. Der Ausgleich gelang dem FCP gegen Dachau in der 17. Minute, im Allgäu in der 15. Minute.

Und weiter ging’s in Sachen Paralleluniversum. Am Sonntag waren 36 Minuten gespielt, da schlug Atdhedon Lushi zu, er brachte seine Farben in Führung. Selbstverständlich fiel der Pipinsrieder Führungstreffer in Kottern auch in der 36. Minute – und natürlich war Lushi der Torschütze.

Der FCP musste gegen Dachau kurz vor der Halbzeit Markus Achatz auf Grund eines Zusammenpralls mit einem Gegenspieler aus dem Spiel nehmen. In Kottern kam Achatz kurz vor der Pause ins Spiel, weil sich sein Pipinsrieder Mannschaftskamerad Marco Krammel bei einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler verletzt hatte...

Das war es dann zunächst mit der Duplizität der Ereignisse, denn der TSV Kottern hatte einen Spieler in seinen Reihen, der dem Treiben Einhalt gebot: Andreas Hindelang. Mit seinem zweiten Treffer stellte er den Gast vor Probleme. Die 1:0-Führung hatte er durch einen direkten Freistoß markiert, beim den 2:2-Ausgleich war er per Kopf auf Vorlage von Jojo Landerer zur Stelle.

Aber auch Pipinsried hat einen treffsicheren Schützen in seinen Reihen: Atdhedon Lushi. Wie schon gegen Dachau netzte er auch gegen Kottern zwei Mal ein. Für den 1:1-Ausgleichstreffer hatte Philip Grahammer gesorgt, dann schlug „Ati“ doppelt zu.

Nach seinem zweiten Treffer wurde Lushi ausgewechselt, für ihn kam, natürlich wie gegen Dachau, Serge Yohoua ins Spiel.

Nach dem gelben Karton für Francis Onukwugha, er hatte sich beim Einwechseln nicht beim Schiedsrichter-Assistenten gemeldet, wurde TSV-Coach Kevin Siegfanz nach intensiven Gesprächen mit den Unparteiischen von Schiedsrichter Tobias Baumann auf die Tribüne verbannt (82.).

Weitere Treffer fielen in Kottern nicht mehr, und so kam der FC Pipinsried im Nachholspiel zu einem blitzsauberen Auswärtsdreier, der ihn aus der Gefahrenzone ins hintere Mittelfeld der Tabelle katapultierte. Mit zehn Punkten aus acht Partien stehen sie nun auf dem zwölften Platz.

Text: Bruno Haelke

TSV Kottern - FC Pipinsried 2:3 (1:2)

TSV Kottern: Sebastian Eberle, Stefan Liebert, Gökhan Celik (80. Sebastian Perner), Roland Fichtner, Johannes Landerer, Marc Penz, Sinan Yilmaz, Julian Feneberg, Marco Miller, Andreas Hindelang (81. Francis Onukwugha), Robin Volland

FC Pipinsried: Thomas Reichlmayr, Thomas Berger, Denny Herzig, Arbnor Segashi, Fabian Hürzeler, Sebastian Mitterhuber, Gianluca Simari (76. Thomas Schreiner), Philip Grahammer, Dennis Liebsch, Marco Krammel (42. Markus Achatz), Atdhedon Lushi (70. Serge Yohoua)

Schiedsrichter: Tobias Baumann

Zuschauer: 300

 

Tore: 1:0 (6.) – Andreas Hindelang.1:1 (15.) – Philip Grahammer. 1:2 (35.) – Atdhedon Lushi. 2:2 (56.) – Andreas Hindelang - 2:3 (65.) – Atdhedon Lushi.

Quelle: fussball-vorort.de

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