SV Pullach zu Gast in Pipinsried

Das Ex-Topspiel

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Arbeiten auch in der kommenden Saison zusammen beim SV Pullach: Peter Beierkuhnlein und Trainer Frank Schmöller.

FC Pipinsried gegen SV Pullach: Das war vor einem Jahr ein echter Bayernligaschlager. Vor der Neuauflage des Duells am Samstag (14 Uhr) sind aber nur noch die Raben auf dem Höhenflug.

Als Spitzenreiter reist der Vorjahreszweite aus Pullach ins Dachauer Hinterland. Die Gastgeber, die am Ende der vergangenen Saison nach dem freiwilligen Verzicht des SVP als Tabellendritter die Relegation spielen durften (und am VfR Garching scheiterten), stecken hingegen auf Platz 15 tief im Abstiegssumpf. Was sicher mit dem überraschenden Abschied des damaligen Spielertrainers Tobias Strobl unmittelbar nach den Aufstiegsspielen zu tun hat, glaubt Pullachs Coach Frank Schmöller: „Die Talfahrt begann, als der Trainer kurzfristig weggegangen ist.“Nachfolger wurde mit Ömer Kanca erneut ein aktiver Spieler, FCP-Präsident Konrad Höß hat ja seit jeher eine Vorliebe für diese Doppelrolle. Das Ende dieser Geschichte ist bekannt: Kancas Engagement blieb eine acht Punktpartien währende Kurz-Episode. Der 26-Jährige spielt mittlerweile für den SVP. Ganz gegen seine Gewohnheit setzte Höß danach mit Bernd Weiß auf einen gestandenen Trainer, der es aber auch nicht schaffte, das Abstiegsgespenst zu vertreiben. „Von den Einzelspielern her ist Pipinsried eine gute Mannschaft, in die irgendwann der Wurm reingekommen ist“, sagt Schmöller über den Gegner, betont aber gleichzeitig: „Das ist nicht mein Problem.“Die Pipinsrieder Gegebenheiten könnten allenfalls dann zum Pullacher Problem werden, wenn der FC, wie zuletzt, gegen Spitzenteams eine Schippe drauflegt. Zum Start ins Frühjahr gelang der Weiß-Truppe ein 1:0-Sieg beim Zweiten Garching, jüngst schaffte sie drei Remis in Folge gegen die Top-Teams 1. FC Sonthofen (5.), TSV 1860 Rosenheim (4.) und SV Heimstetten (3.). „Sie tun sich leichter gegen Mannschafen, die versuchen, offensiv zu spielen“, urteilt Schmöller. Übrigens treten die Raben nach dem Duell mit Pipinsried genau gegen diese drei Mannschaften an: Sonthofen, Rosenheim, Heimstetten. Das ist Schmöller aber gar nicht unrecht: „Unsere letzten vier Gegner haben es alle in sich. Leichte Spiele gibt es sowieso nicht mehr, aber sicher ist da eine ganz andere Fixierung da, man ist anders fokussiert.“SV Pullach: Hofmann - Purschke, Königer, Benede, Meißner, Heckel, Beierkuhnlein, Dinkelbach, Weiss, Ngu’Ewodo, Roth.

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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