Toto-Pokal

FCU fliegt erst im Elfmeterschießen raus

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"Wir können uns nicht beschweren, wenn es zur Pause 0:3 oder 0:4 steht“, gabTrainer Andreas Pummer zu.

FC Unterföhring - In knapp zwei Wochen beginnt die neue Bayernligasaison und auf die kann sich der FC Unterföhring voll konzentrieren.

Am Freitagabend schied die Mannschaft von Trainer Andreas Pummer am Ende zurecht mit 5:6 nach Elfmeterschießen beim Landesligisten VfB Hallbergmoos aus der ersten Qualifikationsrunde für den bayerischen Verbandspokal aus. Vor allem in der ersten Hälfte boten die Unterföhringer eine erschreckend schwache Leistung.

Defensiv passte gar nichts und die Hausherren hatten im Fünfminutentakt beste Möglichkeiten. Die nicht rund laufende Vorbereitung wurde durch diesen mauen Auftritt praktisch gekrönt. „Wir können uns nicht beschweren, wenn es zur Pause 0:3 oder 0:4 steht“, gab später auch Trainer Andreas Pummer zu. Dementsprechend eindringlich appellierte er an seine Mannschaft auch, den einen oder anderen Gang nach oben zu schalten. In der zweiten Hälfte waren die Unterföhringer dann für den eine Klasse niedriger spielenden Gegner wenigstens ein Gegner auf Augenhöhe. Und sie bereicherten den Kick mit einem Traumtor.

In der 61. Minute packte Andreas Faber den perfekten Freistoß aus, der genau im Kreuzeck einschlug. „Da kannst du fünf Torhüter rein stellen und keiner hält ihn“ sagte Pummer später. Die Entscheidung über das Weiterkommen fiel dann aber erst im Elfmeterschießen, wo in der vierten Runde Sebastian Fritz an seinem Torwartkollegen scheiterte. Der Torwart mit dem knallharten Schuss entschied sich für das Schieben und wurde bei der Ecke ausgeguckt. Hallbergmoos schoss dagegen fünf souveräne Elfmeter und war wie in den 90 Minuten davor unter dem Strich auch die bessere Mannschaft.

VfB Hallbergmoos – FC Unterföhring 6:5 n.E. (1:1, 1:0).

FCU: Fritz – Schlottner (39. Ketikidis), Brandstetter, Kelmendi, Arkadas – Hofmann, Kain – Putta, Krabler (75. Torah), Hollering – Faber. Tore: 1:0 Held (11.), 1:1 Faber (61.).

Elfmeterschießen: 1:2 Ketikidis, 2:2 Held, 2:3 Hofmann, 3:3 Gürtner, 3:4 Faber, 4:4 Hofmaier, Karaca hält gegen Fritz, 5:4 Kopp, 5:5 Brandstetter, 6:5 Hornof. Schiedsrichter: Wolfgang Wallesch (Postau) – Zuschauer: 100

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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