VfR Garching geht in Memmingen baden

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Stefan Prunitsch verpasste im ersten Durchgang den Führungstreffer für Garching.

VfR Garching - Memmingen war am Freitagabend keine Reise wert für den VfR Garching. Der Regionalliga-Aufsteiger lieferte zwar eine bravouröse Leistung ab, verlor das Punktspiel aber letztlich mit 0:3 (0:1).

In Memmingen hat es in den vergangenen Tagen viel geregnet und für den Rasen des drittligawürdigen Stadions war das zu viel. Das Geläuf war tief und damit Gift für die Garchinger Bemühung, spielerische Lösungen zu suchen. Das Heimteam setzte eher auf robuste Zweikämpfer und hatte so einen klaren Vorteil. Zudem gewannen Memmingens lange Riegel im Mittelfeld quasi jedes Kopfballduell.

Die gute Nachricht für den VfR war Mitte der ersten Hälfte das 0:0 auf der Anzeigentafel. Mit etwas Glück wäre noch mehr drin gewesen, weil Stefan Prunitsch die erste richtig dicke Gelegenheit der Partie hatte. Er wurde erst im allerletzten Moment beim Torschuss behindert. In der 36. Minute gingen die Memminger dann aber in Führung und das war auch verdient so. Michael Geldhauser setzte sich klasse im Strafraum durch und machte sein viertes Saisontor. Der VfR musste sich zur Pause vorwerfen lassen, nicht an die starken Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen.

Nach der Pause kamen die Garchinger mit mehr Elan aus der Kabine und wehrten sich wieder tapfer gegen die Niederlage. Wieder kam Stefan Prunitsch gefährlich in den Strafraum, wurde dann aber doch noch im letzten Moment am Einschuss gehindert. Garching war nun wie verwandelt und entwickelte Dauerdruck auf das Memminger Tor. Die anfangs so kampfstarken Hausherren kamen gar nicht mehr zu Entlastungsangriffen und versuchten nur noch, sich irgendwie mit dem 1:0 ins Ziel zu schleppen. Garching hätte sich nun das nächste Unentschieden verdient gehabt, aber die Reise ins Allgäu blieb ohne Beute. Branko Nikolic traf in der 86. Minute voll ins Kreuzeck mit dem berühmten Schuss, gegen den kein Kraut gewachsen ist. So eine Granate gelingt dem Defensivabräumer normalerweise nicht.

Kurz darauf legte Matthias Jocham noch das 0:3 nach und zeigte, wie bitter der Fußball sein kann. Dem VfR blieben einmal mehr Komplimente des Gegners, eine harte Nuss gewesen zu sein. Davon kann sich der Aufsteiger mit dem Traum vom zweiten Jahr in der Regionalliga aber nichts kaufen. Deshalb war die Reise nach Memmingen am Freitag ein bitterer Ausflug.

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Quelle: fussball-vorort.de

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