Weber: „Vielleicht waren wir etwas zu mutig“

Garching wechselt Fitnesstrainer gegen Haching ein

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Die Trainer im Gespräch: Garchings Daniel Weber (re.) und Claus Schromm.

Garching – „Es ist der Sonntag der gehaltenen Serien“, sagt der Unterhachinger Trainer Claus Schromm, „also ist alles gut“.

Er spielte an auf die weiter einsam und ungeschlagen an der Tabellenspitze stehenden Hachinger und das Tor des VfR Garching, mit dem der im Kreis der fünf deutschen Teams bleibt, die in jedem Ligaspiel getroffen haben. Ganz so leicht machte es sich dann sein Gegenüber Daniel Weber nicht. Der Trainer des VfR war nach der höchsten Saisonniederlage und 2:13 Toren in den beiden Spielen gegen den Ligaprimus extrem angefressen. In der Pressekonferenz versuchte er es diplomatisch auszudrücken: „Ich bin etwas traurig, dass wir nicht lange Paroli bieten konnten.“

Er hatte sich eigentlich die Taktik zurechtgelegt, mit Gewalt auf ein schnelles Tor zu gehen. Die Seriensieger sollten durch das ungewohnte Gefühl eines Rückstandes zum Nachdenken gebracht werden. „Vielleicht waren wir etwas zu mutig“, sagte Weber später. Die fünf Gegentore über die rechte Abwehrseite waren eine indirekte Folge der Gelbsperre von Daniel Suck.

Richtig schweigsam wurde Daniel Weber bei Nachfragen zu Pierre Widmann. Der Fitnesstrainer saß auf der Bank und wurde für die letzten fünf Minuten eingewechselt. „Das hat interne Gründe“, sagt Weber. Mehr gebe es nicht zu sagen. Widmann spielte viele Jahre für den VfR Garching und hat seine fußballerische Vita nun mit einem Regionalligaeinsatz erweitert.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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