Schromm-Elf mit Achtungserfolg

Haching und Würzburg zeigen großen Fußball in Grasbrunn

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Ein Zweitligist in der Fußball-Provinz: Kickers-Trainer Bernd Hollerbach vor der Tribüne in Grasbrunn. Gegen die SpVgg Unterhaching kamen die Würzburger über ein 1:1 nicht hinaus.

SpVgg Unterhaching - Die Generalprobe für die am kommenden Wochenende beginnende Saison in der Regionalliga Bayern macht bei der SpVgg Unterhaching Lust auf mehre. Gestern hielt die Mannschaft von Claus Schromm gegen Zweitliga-Aufsteiger Würzburg gut mit und verdiente sich ein beachtliches 1:1.

In der ersten Halbzeit bekamen die knapp 200 Zuschauer das Team zu sehen, das für die Startelf kommende Woche beim Ligastart gegen 1860 Rosenheim die Nase vorne haben dürfte. Die Viererkette mit Maximilian Bauer, Josef Welzmüller, Alexander Winkler und Max Dombrowka hielt den Aufsteiger in die 2. Bundesliga in einem flotten Spiel ganz gut in Schach. Als in der 38. Minute Haching beim Würzburger 1:1-Ausgleich von dem frei durchgebrochenen Neymeddin Daghfous nicht im Bilde war, konnte auch Keeper Korbinian Müller nichts ausrichten. Vor dem Mittelfeld mit Jim-Patrick Müller, Ulrich Taffertshofer, Maximilian Nicu und Thomas Steinherr (ab der 46. Minute Lukas Marseiller) stürmten Sascha Bigalke und Markus Einsiedler. Neuzugang Dominik Stahl kam erst später. In der sechsten Minute vollendete Einsiedler auch einen schönen Angriff über den rechten Flügel. Nach dieser ersten Chance kamen die Rot-Blauen in der Offensive auch nicht mehr nennenswert zum Zug. Mitte der ersten Hälfte hatte Würzburg dann ein Übergewicht, aber ohne die ganz großen Torszenen. Die jungen Hachinger brachten den prominenten Gegner immer einmal wieder mit frechem Forechecking in leichte Bedrängnis beim Spielaufbau.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Hachinger wie in Durchgang eins gleich wieder die Chance zur Führung, aber der Torwart holte einen mutigen Freistoß von Sascha Bigalke aus dem kurzen Eck. In der Folgezeit häuften sich dann die eigenen Torabschlüsse des Regionalligisten, vor allem bei der einen oder anderen Standardsituation. Nach einer Stunde wechselten die Hachinger dann im großen Stil und brachten unter anderem ihre jüngste Neuerwerbung Dominik Stahl. Mit dem Ex-Löwen und den motiviert anschiebenden Reservisten hatte die SpVgg dann wieder ein Übergewicht gegen Würzburgs zweiten Anzug.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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